Sponsorenlauf in Rosenthal

Rosenthaler Schüler helfen Kindern

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Foto: Simone Schwalm

Rosenthal - Bereits zum dritten Mal hat die Rosenthaler Schulgemeinschaft einen Sponsorenlauf veranstaltet, an dem sich rund 120 Grundschüler beteiligt haben.

Ein Teil aus dem Erlös des Sponsorenlaufs der Rosenthaler Schulgemeinschaft geht an den Schulförderverein zur Gestaltung des Schulhofs. Der restliche erzielte Erlös kommt 23 Kindern im Alter zwischen 3 Monaten und 13 Jahren zugute, die in dem Miro-Waisenhaus in Kenia leben.

Die Mädchen und Jungen, die in dem Kinderheim ein neues Zuhause finden, haben ihre Eltern entweder durch Aids verloren, wurden misshandelt oder in den in den Straßen Mombasas ausgesetzt.

Seit Februar 2010 unterstützt unter anderem auch OP-Redakteurin Nadine Weigel das Waisenhaus. Sie fliegt mit der Ärztin Dr. Vera Fleig zwei Mal im Jahr unangemeldet und auf eigene Kosten nach Kenia. Vor dem Sponsorenlauf war sie bei den Grundschülern in Rosenthal zu Gast und hat ihnen während einer Informationsveranstaltung erläutert, für wen ihre Hilfe bestimmt ist.

Die Schüler haben sich selbständig Sponsoren gesucht und waren voller Elan dabei, für einen guten Zweck zu laufen. Viel Unterstützung erhielt die Schule dabei auch von den Eltern: Rund 60 Mütter und Väter unterstützten die Aktion mit Kuchen- und Getränke-Verkauf und halfen beim Auf- und Abbau. Nach jeder Runde, die die Kinder um das Schulgebäude gelaufen waren, erhielten sie einen Stempel. Inzwischen sind die Zettel mit den gelaufenen Runden an die Kinder zurückgegangen, damit die Sponsoren die Spenden überweisen oder mitgeben können, teilte Lehrerin Julia Schwick mit. Eine genaue Summe stehe jedoch noch nicht fest.

Doch jede finanzielle Hilfe hilft dabei, das Waisenhaus, die drei Hausmütter, den Koch, die Schulausbildung sowie die medizinische Versorgung finanzieren zu können. Zum Beispiel ist die Wirbelsäule bei vielen Kindern aufgrund der Mangelernährung fehlentwickelt. Die Kinder brauchen dann ein Korsett, um aufrecht stehen und laufen lernen zu können.

Diese Ausgaben müssen komplett durch Spenden finanziert werden, denn in Kenia gibt es keine Unterstützung vom Jugendamt.

Weitere Informationen über das Waisenhaus gibt es im Internet unter http://www.help-for-miro.de.

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