Rosenthal

Rosenthaler Senioren informieren sich über Arkansas

- Rosenthal. Der US-Bundesstaat Arkansas stand im Mittelpunkt beim Seniorennachmittag im kleinen Saal der Sport- und Kulturhalle. Der amerikanische Austauschschüler Tyler Hall referierte über seine Heimat.

Der 19-Jährige lebt seit August vorigen Jahres in der Burgwaldstadt bei Lydia und Hans Waßmuth – sein Gastvater ist der Bürgermeister, seine Gastmutter leitet den Seniorenclub. Tyler besucht in Deutschland die Edertalschule und in den USA die Central High Scholl in Christian Mayflowers, am 15. Juli kehrt er wieder in die Heimat zurück.

Er hielt einen Vortrag über „Land und Leute“ in Arkansas – für viele Senioren ein unbekanntes Land. Arkansas war lang ein Indianergebiet, der Spanier Hernando de Soto eroberte es 1541. Später kamen französische Kolonisten ins Land. Frankreich verkaufte seine Ländereien im Südosten Nordamerikas an die USA – 1836 wurde Arkansas als 25. Bundesstaat aufgenommen. Heute hat der etwa 2,8 Millionen Einwohner, auf einen Quadratkilometer kommen nur 20 Einwohner. Bekanntester Politiker ist Bill Clinton, der vom demokratischen Gouverneur zum 42. Präsident der USA wurde. Im Sommer herrschten 32 Grad, im Winter zehn Grad plus, berichtete Tyler. Fast alle Häuser hätten Klimaanlage. Die Leute seien sehr freundlich. Auch Privatbilder von seiner Schule und den Verwanden zeigte er. Beim Vortrag trug er einem echten Arkansas-Hut.

Nach der Kaffeepause ehrte Lydia Waßmuth Magarete Werner für ihre 30 Jahre währende unermütliche Arbeit im Seniorenclub. Sie sei der „gute Geist der Küche“ und für das Schmücken der Tische zuständig gewesen, aber auch für das Küchenpersonal. Werner habe als ehrenamtliche Helferin immer das Gemeinwohl im Auge gehabt. Waßmuth bedauerte, ihre „gute Kraft zu verlieren“, aber Werner werde ihr auch weiter mit Rat und Tat ihr zur Seite stehen. (sie)

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