Abschied mit La-Ola

Rot-Kreuz-Helfer kehrten aus Hochwassergebieten zurück

Wohlbehaltene Rückkehr: 16 ehrenamtliche Rot-Kreuz-Helfer kehrten am Mittwochabend wohlbehalten aus den Hochwassergebieten in Sachsen nach Frankenberg zurück. Fotos: zgm

Frankenberg. 16 ehrenamtliche Einsatzkräfte vom zweiten Betreuungszug des DRK-Kreisverbandes Frankenberg sind am Mittwochabend wohlbehalten in ihren Stützpunkt in der Frankenberger Auestraße zurückgekehrt.

In den Hochwassergebieten in Sachsen hatten sie fünf Tage lang 200 Feuerwehrkameraden rund um die Uhr mit Essen versorgt – einen Verband mit rund 100 Feuerwehrleuten aus Frankenberg und einen weiteren Verband mit ebenfalls rund 100 Feuerwehrleuten aus dem südhessischen Hochtaunuskreis.

„Die heimischen Feuerwehrkameraden haben uns mit einer La-Ola-Welle verabschiedet“, berichtete Marc Kaß, der Zugführer des zweiten Betreuungszuges, nach der Rückkehr in Frankenberg. Der Einsatz im Hochwassergebiet in Sachsen sei reibungslos abgelaufen, zog Kaß ein positives Fazit: „Der Einsatz war zwar anstrengend, aber wir haben alle gut verköstigt und satt bekommen. Und wir haben viel Lob erhalten“, sagte der Zugführer.

Ankunft in Frankenberg: Danach packten C. Gierse (links) und M. Pitzke erst einmal ihr Gepäck aus.

Im Schichtbetrieb mussten die Frankenberger Rot-Kreuz-Helfer in den fünf Tagen in Sachsen rund 3000 Portionen Essen zubereiten. In der Feldküche standen unter anderem Kasseler mit Kartoffelbrei, Essen vom Grill oder auch einmal eine Gemüsesuppe auf der Speisekarte – immer sei für eine nährstoffreiche Kost gesorgt worden. Zudem habe es für die Einsatzkräft auch Nudeln, Kaffee und Tee sowie Lunchpakete gegeben.

Alle verarbeiteten Waren seien direkt vor Ort immer frisch eingekauft worden, berichtete Kaß: „Schon zehn bis 15 Kilometer außerhalb der Hochwassergebiete läuft das alltägliche Leben ganz normal. Dort waren Einkäufe auch in unserer Größenordnung kein Problem.“

Positive Erkenntnisse zog auch Gerhard Finger, der Kreisbereitschaftsleiter des DRK-Kreisverbandes: „Es war optimal, dass der Katastrophenschutzzug gleich seine eigene Versorgung nach Sachsen mitgebracht hatte“, sagte Finger.

Besonderen Dank für die Arbeit in Sachsen ließen auch Vorstand und Geschäftsführung des DRK-Kreisverbandes an die ehrenamtlichen Helfer ausrichten. (zgm)

Quelle: HNA

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