Frankenberg

Rotary unterstützt soziales Engagement

- Frankenberg (r). Schüler der Burgwaldschule betätigen sich in der Altenpflege. Vom Frankenberger Rotary-Club bekommen die Jugendlichen ein Taschengeld für ihren Einsatz.

Seit 1989 engagiert sich der Rotary-Club Frankenberg für die Bewohner des Altenzentrums Stiftung Hospital St. Elisabeth in Frankenberg. Damals sprach in der Burgwaldschule der Rektor und Rotarier Kurt Hönisch Schüler der neunten und zehnten Klassen an und bot ihnen die Chance, sich freiwillig in der Betreuung der Senioren einzusetzen. Etwa zwei Stunden in der Woche helfen die Schüler in der Mitbetreuung der älteren Menschen und bekommen dafür ein kleines Taschengeld vom Serviceclub, wie der Rotarier Dr. Hans-Jürgen Otto berichtete.

„Fester Bestandteil“

Die Rotarier und die Jugendlichen starteten vor 22 Jahren mit großem Interesse und positiven Erwartungen in das Projekt, sagte Otto. „Inzwischen sind die Jugendlichen fester Bestandteil der Betreuung im Altenzentrum ‚Auf der Burg‘.“

Jedes Jahr sprechen die Leitung und der Sozialdienst des Heimes sowie der Präsident des Rotary-Clubs über Erfahrungen und Erwartungen mit den neuen Schülern, die sich im Pflegeheim engagieren wollen.

Voraussetzung für den praktischen Einsatz sind einige Unterweisungen über Grundlagen in der Betreuungsarbeit. Hygieneaspekte, Schweigepflicht und Rollstuhlhandhabung spielen eine wichtige Rolle.

„Das Projekt unterstützt die gesellschaftliche Teilhabe der Pflegeheimbewohner“, sagte Otto. Damit solle die Integration der älteren Menschen in die Gemeinschaft erhalten werden. Spaziergänge mit dem Rollstuhl im Haus und im Garten, kleine Ausflüge in die nähere Umgebung, Gottesdienstbesuche im Haus und in der Liebfrauen- oder Hospitalkirche sowie die Einkaufsbegleitung gehören zur Betreuung.

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