Löhlbach

Rückblick auf 13 spannende Jahre

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- Haina-Löhlbach (apa). Am 1. Februar tritt die Löhlbacherin ihre neue Stelle als Dekanin des Kirchenkreises Eisenberg in Korbach an. Der Abschied nach rund 13 Jahren fällt ihr nicht leicht, auch wenn sie sich auf die neue Aufgabe freut.

Als Eva Brinke-Kriebel vor fast 14 Jahren ihre Pfarrstellein Löhlbach antrat, ging alles drunter und drüber: Ihr Sohn Florian war gerade auf die Welt gekommen, einen Monat zu früh. In den ersten Wochen in Löhlbach war die frisch ordinierte Pfarrerin noch im Mutterschutz. Den gesamten Umzug, die Einrichtung des Pfarrhauses hinter der Kirche – alles hatte zuvor ihr Ehemann Arnd organisiert, weil sie selbst im Krankenhaus lag. Die Löhlbacher hätten damals viel Rücksicht genommen und sie ganz in Ruhe gelassen, erzählt Eva Brinke-Kriebel rückblickend.

Das Willkommen, als sie dann im Juli anfing, als Pfarrerin zu arbeiten, sei umso herzlicher gewesen. Die Kirchengemeinde, zu der auch Battenhausen gehört, war ihre erste eigene Pfarrstelle. Bis heute kann sie sich gut daran erinnern, wie sie beim Anblick des Ortsschildes aufgeregt dachte: „Mann, du bist jetzt die Pfarrerin von Löhlbach!“ Für die junge Pfarrerin war damals schon klar, dass ihre neue Aufgabe langfristig ausgelegt war: Einerseits war sie mit ihrer Familie nach Löhlbach gekommen, die dort ein Zuhause finden sollte. Andererseits zeichneten sich Aufgaben ab, die einiges an Zeit in Anspruch nehmen würden: Schon in ihrem ersten Jahr als Pfarrerin begann die Renovierung des Gemeindehauses, die sechs Jahre dauerte.

Eva Brinke-Kriebel musste sich schnell einarbeiten. „Mit Bausachen kenne ich mich jetzt aus“, schmunzelt sie. Schließlich wurden während ihrer Zeit auch die beiden Kirchen in Löhlbach und Battenhausen saniert, und auch das Pfarrhaus wurde instand gesetzt – den fliederfarbenen Anstrich hinterlässt sie ihrem Nachfolger. Nächste Woche ist die Löhlbacher Pfarrerin noch im Amt. Dann beginnt die Vakanzzeit, die möglicherweise bis zum Herbst dauern kann – je nachdem, wie schnell sich jemand auf die Pfarrstelle bewirbt. Die Vertretung für Geschäftsführung, Konfirmandenunterricht, Schule und Gottesdienste ist bereits unter verschiedenen Pfarrern aufgeteilt.

Mehr lesen Sie in der FZ vom Samstag, 8. Januar.

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