Erich von Däniken erläutert seine Theorien vor rund 200 Besuchern in der Ederberglandhalle

Von der Rückkehr der Außerirdischen

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Frankenberg - Die Wesen mit Flügeln auf zahlreichen Bildnissen rund um die Welt sind nicht etwa Engel, sondern Außerirdische; sie waren auch maßgeblich an der Planung der Pyramiden beteiligt. Ihre Wiederkehr ist gleichbedeutend mit dem Ende des Maya-Kalenders. So lauten die Theorien von Erich von Däniken.

Ein bisschen „Star Wars“, ein bisschen Geschichtsunterricht und ein bisschen Bibelstunde, kombiniert mit viel Phantasie und fester Überzeugung: Dieser Mix macht die Thesen von Erich von Däniken aus.

Der 77-Jährige verschenkte keine Zeit und stieg ohne lange Vorrede in sein Thema ein: „Rückkehr der Götter“ lautete der Titel seines Vortrags. Darin erläuterte er seine Theorie, dass das Ende des Maya-Kalenders, das auf den 21. Dezember 2012 datiert ist, gleichbedeutend ist mit der Wiederkehr der Außerirdischen, die vor Tausenden von Jahren die Erde besucht hatten. Nach von Dänikens Überzeugung waren sie auf verschiedenen Kontinenten unterwegs, um die Menschen anzuleiten, ihnen Instruktionen zu geben. Laut Däniken nahmen sie auch einige Menschen von ihnen mit in ihre Raumschiffe - darunter Hennoch, eine wichtige Figur aus dem Buch Mormo, quasi der „Bibel“ der Mormonen. Erich von Däniken zeigte Bildmotive aus Australien, Thailand und Südamerika und zog Parallelen zwischen Felsmalereien, traditionellen Strohpuppen und Bräuchen, die aus seiner Sicht allesamt auf die „Lehrmeister“ hinweisen, die einst vom Firmament hinab kamen.

„Wenn wir überall das Wort ‚Himmel‘ gegen ‚Weltall‘ tauschen und ‚Engel‘ gegen ‚Außerirdische‘, macht so vieles Sinn!“, rief er den Menschen zu. Die „Schlaumeier“, die seine Thesen nicht glaubten, hätten das Buch Hennoch nicht gelesen. Er hingegen kenne sogar die Namen der Außerirdischen, mit denen Hennoch 37 Jahre lang zu tun gehabt habe. Die große Pyramide in Ägypten sei Hennochs Werk.

Trotz seiner Überzeugung, dass das Ende des Maya-Kalenders die Rückkehr der Außerirdischen kennzeichnet, und trotz der großen Bedeutung der 21, etwa beim Wechsel der Jahreszeiten, ist niemandem geholfen, wenn er sich an jenem Tag in der Nähe von Erich von Däniken befindet. Denn schließlich hätten die Christen die Kalender umgeschrieben, so dass die Daten nicht mehr stimmen. Zum Abschluss hatte er jedenfalls eine beruhigende Nachricht für alle, ob nun überzeugt oder nicht: „Die Welt geht am 21. Dezember jedenfalls nicht unter.

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