Beim „Tag im Wald“ mit Wanderung und Märchenspiel pflegten die Bewohner Haines ihre Dorfgemeinschaft

Rumpelstilzchen spann Stroh zu Gold

Unterwegs: In größeren und kleineren Gruppen wanderten Hainer aller Altersklassen vom Dorf zur Anhöhe beim Steggrund. Fotos: Strieder

Haine. Ihre gute Dorfgemeinschaft haben die Einwohner des Allendorfer Ortsteiles Haine bei ihrem „Tag im Wald“ gepflegt. Sie kamen an der gleichen Stelle zusammen wie im Jubiläumsjahr 2000, als das ehemalige Bundesgolddorf sein 1150-jähriges Bestehen feierte.

Zu Fuß oder mit dem Fahrrad machten sich die meisten am Sonntag von der Kirche aus auf den Weg über den Dickenscheid zur Anhöhe über dem Steggrund unweit der Wüstung Bennighausen.

Den Auftakt bildete ein ökumenischer Gottesdienst, den Pfarrerin Monika Dersch-Paulus und Pastor Friedrich-Wilhelm Kremer gestalteten. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von Posaunenbläsern aus Haine, Röddenau und Landwehrhagen unter der Leitung von Ralf Dönges.

Die Akteure der Hainschen Theatergruppe spielten das Märchen vom Rumpelstilzchen, in dem die zur Königin gewordene Müllerstochter den Namen ihres Helfers erraten muss. Zu dem Motto des „Tags im Wald“ passte auch das bekannte Lied „Geh aus mein Herz und suche Freud!“ von Paul Gerhardt. Für die Kinder gab es einen separaten Gottesdienst.

Der Vorsitzende des Hainer Festausschusses, Günter Eckel, und Torsten Roos als Vertreter des Ortsbeirats freuten sich über die vielen Teilnehmer. Auch Bürgermeister Junghenn besuchte das Fest.

Würstchen und Frikadellen

Zum Mittagessen gab es Bratwürstchen und Frikadellen. Am frühen Nachmittag gab es eine kleine Exkursion zum Kirchenstumpf des wüst gewordenen mittelalterlichen Dorfes Bennighausen. Heimatforscher Andreas Naumann gab sachkundige Informationen zur Geschichte.

Nach dem gemütlichen Kaffeetrinken klang das Fest im Wald aus. (ed)

Quelle: HNA

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