Frankenberg

Rutschstange, Herztöne und Kragen

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- Frankenberg (mba). Die Schulkindgruppe der „Kegelbergzwerge“ waren zu Besuch beim Rettungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes in Frankenberg.

Die Jungen und Mädchen des Familienzentrums „Kegelbergzwerge“ bekamen einen kleinen „Erste-Hilfe-Kurs“ mit Pflastern. Der sechsjährige Jean-Pierre erfuhr, wie sich ein „Immobilisationskragen“ am Hals anfühlt. Reglos wie ein Maikäfer auf dem Rücken lag Jean-Pierre auf der grünen Matte in der Garage des DRK in Frankenberg. Rettungsdienstleiter Christian Neuhaus hatte ihm gerade eine Halsmanschette, einen sogenannten „Immobilisationskragen“, angelegt, der im Notfall eine gebrochene Halswirbelsäule schützen würde. Jean-Pierre konnte seinen Hals nun keinen Zentimeter mehr nach links oder rechts drehen. Nur mit den Augen folgte er den Erklärungen des Sanitäters. Diesmal war es aber nur eine Übung.

Die Schulkindgruppe der Tagesstätte „Kegelberg­zwerge“ waren zu Besuch beim Roten Kreuz, um etwas über Erste Hilfe und die Arbeit des Rettungsdienstes zu erfahren. Neuhaus hatte seinen kleinen „Patienten“ auch an den „Fernseher“ angeschlossen: so nannte er spaßeshalber den EKG-Monitor, der die Herzaktivität anzeigt. Zu guter Letzt wurde Jean-Pierre auf eine Trage gelegt, in einer Vakuummatratze transportsicher verpackt und in den Rettungswagen gehoben – die Kinder fanden diese Prozedur sehr spannend. Jean-Pierre ließ alles gelassen über sich ergehen: „Ich bin schon mal im Krankenwagen gefahren“, erklärte er.

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