Bottendorfer feiern die Wiedereröffnung ihres Dorfgemeinschaftshaus nach jahrelanger Renovierung

Den Saal mit Leben und Freude gefüllt

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Burgwald-Bottendorf - Eine Begegnungsstätte für Jung und Alt soll das Dorfgemeinschaftshaus in Bottendorf für die Bürger sein. Ein erster wichtiger Schritt dafür ist getan: Nach jahrelanger Renovierung sind Räume und Saal wieder einsatzfähig.

Ein Dorfgemeinschaftshaus ist, wie der Name bereits verrät, wichtig für die Dorfgemeinschaft. Und die Bottendorfer haben ihres am Sonntag nach mehreren Jahren Renovierung nun endlich wieder in Betrieb nehmen dürfen. Mit einem Festgottesdienst und einem gemeinsamen Mittagessen feierten sie die Eröffnung.

„Leben braucht Räume“, sagte Pfarrer Konrad Schullerus während des feierlichen Gottesdienstes. Das renovierte Dorfgemeinschaftshaus sei ein Ausdruck des dörflichen Lebens. „Aber was nützt das Dorfgemeinschaftshaus, wenn wir es nicht mit Leben füllen?“ fragte er die Gemeinde. Und das interpretierten die Bottendorfer als Aufforderung: Zusammen mit dem Männergesangverein und dem Posaunenchor, die den Gottesdienst musikalisch begleiteten, füllten die Bottendorfer den renovierten Saal mit neuem Leben und Freude. Das 1973 erbaute Dorfgemeinschaftshaus wurde in mehreren Bauabschnitten renoviert und erstrahlt nun im neuen Glanz. Graue Böden, große Fenster und weiße Wände lassen den Saal größer und freundlicher wirken. Aber nicht nur optisch hat sich einiges getan: Heizung, Toiletten, Lampen und die Elektronik wurden erneuert. Rund 1,5 Millionen Euro kostete das Projekt, das Architekt Sebastian Klein leitete.

Das Dorfgemeinschaftshaus solle eine Begegnungsstätte für Jung und Alt sein, sagte Bürgermeister Lothar Koch. „Wir können unser Dorfgemeinschaftshaus nun stolz präsentieren“, fügte Ortsvorsteher Stefan Schäfer hinzu. Er bekam von Koch symbolisch den Schlüssel zu dieser „Begegnungsstätte“ überreicht - in Form eines Hefe-Brotes.

„Es ist wichtig, den Menschen in den Orten einen Raum zu geben, an dem sie sich entfalten können“, sagte Kreisbeigeordneter Jens Deutschendorf. Und Landtagsabgeordnete Daniela Neuschäfer fügte hinzu: „So ein Dorfgemeinschaftshaus ist die Grundlage dafür, dass viele unterschiedliche Menschen zusammenkommen.“ Grußworte und Glückwünsche kamen auch von der Landtagsabgeordneten Claudia Ravensburg und Erich Naumann von der Gemeindevertretung.

Anerkennung und Gulasch

Während der Eröffnungsfeier blieb auch noch Zeit für eine Ehrung und Dankesworte: Gemeindebrandinspektor Francisco Ayora Escandell ehrte Karl-Heinz Müller für 40 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr, und Hausmeisterin Regina Mandel erhielt zum Dank für ihre Dienste einen Blumenstrauß.

Um den Raum weiter mit Leben zu füllen, wurde das gesellige Beisammensein mit einer gemeinsamen Mahlzeit bereichert - in diesem Fall, passend zum kalten Wetter, mit einer wärmenden Gulaschsuppe. Im Anschluss an das Mittagessen waren die Besucher herzlich dazu eingeladen, sich die frisch renovierten Räumlichkeiten anzuschauen. (kty)

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