2000 Besucher beim Herbst- und Kräutermarkt – Erzeugnisse aus dem Dorf

Säfte, Öle und Antiquitäten

In einer Scheune verkauften die Frohnhäuser Frauen selbstgemachte Säfte und Schnäpse. Im Bild von links: Wilma Damm, Inge Bornscheuer, Karin Noll, Erna Feige Fotos: L. Hartmann

Frohnhausen. Historisches Handwerk, selbstgemachte Marmeladen, Säfte, Öle und Pesto, eine Hüpfburg, Kinderschminken, Antiquitäten, zahlreiche Kräuter, Gewürze und Blumen sowie die Möglichkeit zur Besichtigung der Kirche bot sich den 2000 Besuchern des dritten Herbst- und Kräutermarktes am Dorfplatz an der evangelischen Kirche in Frohnhausen.

Die Dorfgemeinschaft, bestehend aus Feuerwehr, Sportverein, Burschenschaft, Heimat- und Verschönerungsverein, Posaunenchor und Männergesangverein, bot an zahlreichen Ständen die Erzeugnisse aus einem Jahr gemeinschaftlicher Arbeit an. Besonders dem leiblichen Wohl waren viele Stände gewidmet. Bei Kartoffelflocken, Suppe, Lángos und vielem mehr wurden Roherzeugnisse aus dem Dorf verwendet.

Auch der anlässlich der 900-Jahr-Feier angelegte Kräutergarten im Hinterhof der Kirche wurde den Gästen erlebbar gemacht. Auf Kieswegen schritten Familien, Pärchen und Kinder durch die in Beeten angelegten Küchen- und Heilkräuter. Dieser wird von den Mitgliedern des Heimat- und Verschönerungsvereins gehegt und gepflegt.

Neben dem Kräutergarten selbst gab es auch Kränze, Stauden, und Topfpflanzen oder Bücher zum Thema Gewürze und Kräuter zu kaufen.

Pfarrerin Frischholz und Kirchenvorstandsmitglied Michael Strieder zeigten den Besuchern das Innere der Kirche und kletterten dabei sogar hoch bis zum Dachstuhl und in den Turm.

Neben den Gewerbebetrieben boten die Frohnhäuser Frauen ihre selbstgemachten Marmeladen, Säfte, Honig und den „Zwetschgenhunk“ - ein Pflaumenmus - an. Auch Gestricktes und Gehäkeltes wurde dargeboten.

Vor dem Kauf gekostet

Nach dem Motto „Probieren geht über Studieren“ konnten alle Erzeugnisse vor dem Kauf verköstigt werden - ein Service, den die interessierten Besucher gerne nutzten. Ortsvorsteher Bernd Strieder stellte bei seiner „Marktreportage“ die verschiedenen Stände und Produkte vor und interviewte die Ständebetreiber, die auch ab und zu selbst das Mikro ergriffen.

Anfang des Jahres begannen die Vorbereitungen für den groß angelegten Markt. Auch in der heißen Phase arbeitete die Dorfgemeinschaft Hand in Hand, um dieses große Projekt zu stemmen.

Der Herbst- und Kräutermarkt findet im jährlichen Wechsel mit dem Feldtag statt, bei dem Traktoren und historische Landmaschinen ausgestellt werden - diese werden das nächste Mal im August nächsten Jahres zu sehen sein.

Dieses Jahr sind alle Interessierten zum Volkswandertag des Sportvereins für Sonntag, 14. Oktober, eingeladen.

Von Linda Hartmann

Quelle: HNA

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