Rosenthal

Sänger- und Heimatfest in Rosenthal

- Rosenthal (gl). Der dritte Tag des großen Rosenthaler Sänger- und Heimatfestes begann in der Hitze des Mittags. Dutzende Zuschauer säumten den Weg der Musikanten, Sportler, Sänger und Schützen.

Die ganze Stadt schien auf den Beinen zu sein. 32 Grad zeigte das digitale Thermometer an einer Rosenthaler Bank an, abschrecken ließ sich davon niemand. Um 13 Uhr startete der Festumzug zum Rosenthaler Sänger- und Heimatfest am alten Gemeindehaus. Wer nicht mitmarschierte, schien an den Straßen zu stehen und das Spektakel zu beobachten, Fotos zu machen und sich mit Freunden und Nachbarn zu unterhalten. Der veranstaltende Männergesangverein hatte nicht nur nahezu alle Rosenthaler Vereine mitsamt denen der Stadtteile Roda und Willershausen zusammengetrommelt, sondern auch Gäste aus der Nachbarschaft eingeladen. Das Frankenberger Land schien fast komplett vertreten zu sein, auch aus dem nahen Landkreis Marburg-Biedenkopf hatte sich Besuch angekündigt – etwa der Posaunenchor aus Bracht. Eine knappe Dreiviertelstunde marschierte der Festzug durch die Straßen, vom Norden der Marburger Straße aus über das Obertor in Richtung Roda, schließlich über den Dammrasen wieder zurück auf die Marburger Straße zum Festplatz. Landfrauen- und Jugendgruppen präsentierten sich, ebenso Schützen-, Gesang- und Musikvereine, der Kulturkreis und die Feuerwehren.Wieder auf dem Festplatz angekommen, standen die Gruppen Spalier für Nachzügler und mitwandernde Rosenthaler. Sie boten noch einmal Marschmusik auf, bevor die Schausteller übernahmen und das bunte Treiben an Schießständen, in Karussells und dem Festzelt weiterging.

Mehr zum Rosenthaler Fest lesen Sie in der Montagsausgabe der Frankenberger Zeitung.

Eine Bildergalerie des Festumzuges finden Sie hier.

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