Sanierung der Fußgängerzone: Eklat in Anliegerversammlung

Schwieriges Pflaster: 35 Anlieger und CDU-Politiker sprachen in einer nicht-öffentlichen Versammlung über die geplante Sanierung der Frankenberger Fußgängerzone. Der Abend blieb ohne Ergebnis, stattdessen gab es zum Teil persönliche Angriffe. Foto:  bs

Frankenberg. Die geplante Sanierung der Frankenberger Fußgängerzone erhitzt weiterhin die Gemüter. Dass bei einigen betroffenen Hauseigentümern die Nerven blank liegen, wurde jetzt in einer von Holger und Michael Lapp einberufenen Anliegerversammlung deutlich, zu der auch Vertreter der CDU-Fraktion eingeladen worden waren.

Statt der - eigentlich angestrebten - sachlichen Diskussion gab es massive Kritik, gegenseitige Vorwürfe und zum Teil auch persönliche Angriffe.

Aus den Reihen der Anlieger der Fußgängerzone wurde in der Versammlung vor allem die mangelnde „Kostentransparenz“ kritisiert und angezweifelt, ob - vor allem im Hinblick auf den Bau des Frankenberger Tors - die geplanten Maßnahmen überhaupt ausreichend und sinnvoll seien, um die Fußgängerzone als „gute Stube“ Frankenbergs zu erhalten.

Zwischenzeitlich drohte sogar ein Eklat, als CDU-Fraktionschef Pierre Brandenstein die rund zweistündige Versammlung aufgebracht verlassen wollte, nachdem ihm von einem der Anlieger der Mund verboten worden war. „Wenn Sie jetzt gehen, blamieren Sie die Politik“, kommentierte Michael Lapp, der den Abend moderierte.

„Ich bin nicht die Politik“, konterte ein sichtlich aufgebrachter Brandenstein und verwehrte sich gegen die Polemik, mit der die Diskussion geführt würde.

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Von Susanna Battefeld

Quelle: HNA

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