Sanierung der Fußgängerzone laut Bürgermeister im Plan

Alles Handarbeit: Carlo Brito von der Firma Rizonelli aus Weimar gehört zu den Männern, die entlang der Hauswände die vielen kleinen Pflastersteine in der Frankenberger Fußgängerzone verlegen. Fotos:  Paulus

Frankenberg. „Die Sanierung der Fußgängerzone läuft nach Plan", sagt Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß. Das Ziel, bis zum Weihnachtsgeschäft fertig zu sein, habe nach wie vor Bestand.

Die Einkaufsstraße in der Innenstadt ist aktuell aber nicht das einzige Projekt der Stadtentwicklung in Frankenberg. Auch die Leerstände in der Fußgängerzone, das Parkhaus und neue Bauplätze beschäftigen die Stadtpolitik. „Wir haben ein Gesamtkonzept, einen Masterplan für die Stadtentwicklung, und müssen sehen, wie diese Einzelprojekte da hinein passen“, sagt der Bürgermeister.

In Etappen arbeiten sich die Handwerker vom Wasserpark in der Fußgängerzone nach oben und unten. „Das klappt gut“, sagt Bürgermeister Rüdiger Heß. Natürlich führten die Bauarbeiten zu Einschränkungen, es sei aber sichergestellt, dass die Geschäfte immer erreichbar seien.

Mit dem neuen Pflaster soll auch die Barrierefreiheit verbessert werden. Dies sei wegen Höhenunterschieden aber nicht an allen Hausübergängen möglich, hier seien auch die Eigentümer gefragt, Abhilfe zu schaffen.

Noch immer gibt es etwa 15 leer stehende Ladenlokale in der Fußgängerzone. „Die Leerstände haben sich in 25 Jahren entwickelt, man kann nicht erwarten, dass die Zahl jetzt sofort wieder sinkt“, sagt Heß. Neben zwei neuen Läden für Sportlernahrung und für regionale Lebensmittel gebe es weitere Ideen und Interessenten.

Der Bürgermeister wünscht sich vor allem mehr Gastronomie: „Wir sehen die Fußgängerzone als Einkaufszentrum, und in jedem vernünftigen Einkaufszentrum gibt es 30 Prozent Gastronomie.“ Dadurch werde die Aufenthaltsqualität verbessert und die Verweildauer erhöht. „Nicht nur der Bürgermeister darf an die Zukunft der Fußgängerzone glauben, auch die Eigentümer müssen das tun“, sagt Heß.

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Quelle: HNA

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