Röddenau

Sattelschlepper bleibt stecken

- Frankenberg-Röddenau (da). Ein Sattelschlepper ist am Dienstag bei einem missglückten Wendemanöver steckengeblieben. Rund vier Stunden war die Straße zwischen Somplar und Frankenberg halbseitig gesperrt.

Gegen 13 Uhr war der Sattelschlepper den Angaben der Polizei zufolge stecken geblieben. Die Fahrerin, eine 51-Jährige aus Uelzen, hatte in Somplar 20 Tonnen Holz geladen und befuhr die Landesstraße 3073 Richtung Frankenberg. Kurz hinter dem Abzweig nach Röddenau fuhr sie auf den Parkplatz, um zu wenden – ihr Navigationsgerät hatte ihr die Straße nach Röddenau als richtigen Weg angezeigt.

Doch die Straße war für das Wendemanöver zu eng. Die linken Hinterräder des Aufliegers gruben sich in die Erde zwischen Parkplatz und Landesstraße – die Fahrerin kam nicht weiter.

Die Polizei sperrte die Straße in Richtung Frankenberg komplett, in der Gegenrichtung konnten Autos und Motorräder passieren. Lastwagen wurden umgeleitet. Die Bergung zog sich hin, weil zunächst ein Kran und ein Abschleppwagen aus Friedberg anrücken mussten und ein weiteres Fahrzeug starke Tragegurte brachte.

Zugmaschine und Auflieger wurden samt Ladung angehoben und auf die Straße gezogen, so dass die Fahrerin des Sattelschleppers weiter fahren konnte. Ob sie ihr etwa 300 Kilometer entferntes Ziel ohne weitere Probleme erreicht hat, war am Abend nicht bekannt. Am Laswagen entstand nur geringer Sachschaden. Gegen 17 Uhr war die Straße wieder frei.

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