Schafe in den Gassen getroffen: Frankenauer waren zu Gast im französischen Die

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Almauftrieb: In Die waren die Frankenauer Zeuge, wie Schafe durch die Gassen getrieben wurden.

Frankenau. Mit 38 Personen ist kürzlich eine Gruppe des Vereins Städtepartnerschaft Frankenau nach Frankreich zum alljährlichen Treffen mit Menschen aus den anderen beiden Partnerstädten Die (Frankreich) und Wirksworth (England) gefahren.

In diesem Jahr waren die Franzosen an der Reihe, ein Programm für die Gäste zusammen zu stellen.

Die Reise der Frankenauer begann mit einer 14-stündigen Fahrt. Die Gruppe erreichte das Drômetal an einem frühen Donnerstagvormittag und genoss das südliche Flair. Leider hatte die Reisegruppe aus Wirksworth in England nicht so viel Glück. Wegen eines ´kurzfristigen Bahnstreiks konnten sie doch nicht an dem Drei-Länder-Treffen teilnehmen. Lediglich eine Teilnehmerin aus England schaffte es, dem Bahnstreik zu entgehen und vertrat somit die englische Partnerstadt.

Am Freitag stand ein Besuch des Aquariums in Allex und die Besichtigung der Stadt Crest mit einem gemeinsamen Picknick auf dem Programm. Der Tag wurde dem traditionellen Gottesdienst in der Kathedrale in Die abgerundet.

Am Samstag startete das Programm mit traditionellen Marktbesuch in Die, wo es viele Köstlichkeiten aus der Region gab. Nach dem Marktbesuch fand die ofizielle Begrüßung im Rathaus mit einem Glas „Clairette de Die“ statt. Der Höhepunkt des Tages war die „Transhumance“, der traditionelle Almauftrieb der Schafe, wo tausende Schafe durch die kleinen Gassen der Stadt getrieben wurden. Dies war für alle Teilnehmer ein großes Spektakel.

Am Abend stand ein gemeinsames Abendessen in der Jugendherberge Martouret an. Es blieb genügend Zeit für ausgiebige. Am Sonntag trat die Frankenauer Gruppe dann wieder ihre Rückfahrt nach Deutschland an. Das nächste Treffen wird im kommenden Jahr aller Voraussicht nach in England stattfinden. (nh/dau)

Quelle: HNA

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