Mit 250 Schafen durch den Parcours

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Hat seine Herde im Griff: Harald Bangert aus Meineringhausen. Seine Schafe werden am Sonntag beim Kreisleistungshüten gehütet. Fotos: Wenzel

Neuludwigsdorf. Treiben, steuern, stoppen: Das Schafehüten muss gelernt sein. Und genau das wollen sechs Schäfer beim Kreisleistungshüten an diesem Sonntag in Neuludwigsdorf unter Beweis stellen.

Organisator ist der Kreisschäfer- und Schafhalterverein Frankenberg. Die Veranstaltung beginnt um 9 Uhr. Vorher hat der Vorsitzende Reinhard Fett alle Hände voll zu tun. Die Planung hat bereits vier Wochen vor dem Wettbewerb begonnen. „Wir mussten ein Gelände finden, auf dem das Hüten stattfinden kann“, sagt er. Dieses dürfe nicht hügelig sein, da das Zusammenspiel von Mensch, Hund und Schaf ansonsten nicht funktioniere.

Zu beachten sei außerdem, dass in der Nähe eine Schafherde grast. „Es wird immer schwerer. Früher war in fast jeder Gemeinde eine Schafherde zu finden. Das ist Schnee von gestern“, erklärt der Landwirt.

Dieses Jahr werden die Schafe von Harald Bangert aus Meineringhausen gehütet. Seine Tiere grasen über den Sommer, von Juni bis November, auf einer Wiese kurz vor Bromskirchen. Für das Kreisleistungshüten am Sonntag zieht die Herde nach Neuludwigsdorf.

In der Woche vor dem Wettbewerb galt es jetzt, die Wiese vorzubereiten. Ulrich Steuber und Willi Homrighausen, Mitlieder des Vereins, mähten unter Anleitung des Vorsitzenden Pfade in den Rasen, die vorgeben, welchen Weg die Hunde beim Hüten gehen müssen. Zudem stellte Reinhard Fett Pfähle auf, die Hunden und Hirten bei der Bewältigung der Aufgaben Anhaltspunkte geben.

Von Lena Wenzel 

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Quelle: HNA

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