Polizei: Weitere Aufschlüsse können sich erst durch die Obduktion der Leiche ergeben

Identität des Toten ist weiter ungeklärt

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Das ist der Industriepark, in dem die Leiche gefunden wurde.

Schreufa. Die Identität des Toten, den Mitglieder der Theater AG der Frankenberger Edertalschule in der Nacht zu Samstag in einem Schacht auf dem Gelände des Frankenberger Industrieparks Nord gefunden hatten (HNA berichtete), ist weiter ungeklärt.

„Man kann noch nicht einmal sagen, dass es sich um eine männliche Leiche handelt“, sagte Polizeisprecher Volker König am Montag auf HNA-Anfrage.

Die Verwesung der Leiche sei bereits weit vorangeschritten. Weitere Aufschlüsse könnten sich erst durch die Obduktion der Leiche ergeben.

Nach Angaben des Polizeisprechers muss die Leiche schon mehrere Monate in dem Schacht nahe des riesigen Schornsteins auf dem Gelände gelegen haben. Auch die Todesursache könne erst die Obduktion ergeben.

Vermutungen, dass es sich bei dem oder der Toten um einen ehemaligen Schüler des Frankenberger Gymnasiums handelt, wollte König nicht ganz ausschließen. „Letzte Gewissheit kann nur die Obduktion erbringen.“

Seit 2007 ist ein ehemaliges Mitglied der Theater AG an der Edertalschule spurlos verschwunden. Der ehemalige Schüler ist Jahrgang 1981 und studierte nach seinem Abitur in Südhessen und wohnte in Darmstadt. Seit drei Jahren wird er vermisst.

Die Theater AG der Edertalschule spielt – mit Unterbrechungen – seit 2002 im Frankenberger Dampfmaschinenmuseum im Unternehmenspark Nord. Auch am Samstag und Sonntag fanden die Aufführungen vor jeweils rund 290 Zuschauern statt. (mjx)

Quelle: HNA

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