Schlechte Chancen für Halle in Laisa

Günther Belz

Laisa. Der Plan, auf dem Festplatz in Laisa eine Halle zu bauen, ist wohl vom Tisch: Die Investitionsbank in Wetzlar sehe nach einer ersten Einschätzung nur geringe Chancen, das Projekt zusätzlich in die Dorferneuerung aufzunehmen

Das teilte Ortsvorsteher Jörg Paulus in einer Bürgerversammlung mit. Ohne den Zuschuss von etwa 55 Prozent sei die für 250.000 Euro geplante Halle nicht finanzierbar.

Informiert wurden die etwa 60 gekommenen Einwohner dennoch über das Projekt. Denn die Halle hatte in den vergangenen Monaten für Diskussionen im Dorf gesorgt, weshalb der Ortsvorsteher „einiges richtigstellen“ wollte: „Grundsätzlich will niemand im Ortsbeirat oder im Dorferneuerungs-Ausschuss eine Halle bauen, ohne dass es im Dorf eine breite Mehrheit dafür gibt."

„Uns war von Anfang an klar, dass es schwer werden würde, einen Zuschlag zu bekommen“, sagte Günther Belz. Der frühere Ortsvorsteher ist Vorsitzender des Laisaer Dorferneuerungs-Ausschusses und hat sich schon seit langem mit dem Thema beschäftigt. Er erläuterte, wie sich die Idee der Halle entwickelt hatte, und stellte das Nutztungs- und Finanzierungskonzept vor.

Mit einer Fotovoltaikanlage (150 kW) auf dem Dach hätte man erneuerbare Energien fördern, und einen Teil der Kosten finanzieren können. Vereine, Jugendarbeit und soziale Einrichtungen hätten vom Überschuss aus der Einspeisevergütung profitieren können.

„Die negative Einstellung zu diesem Thema hat sich bei vielen heute Abend teilweise relativiert“, meinte Stadtverordneten-Vorsteher Heinz-Günther Schneider nach der Versammlung.

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Quelle: HNA

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