Geismar

Schlittenhunderennen am 6. und 7. Februar

- Frankenberg (mba). Am 6. und 7. Februar laufen sie wieder: In Geismar startet am ersten Wochenende im Februar ein Schlittenhunderrennen. Organisator Thorsten Muth rechnet mit über 30 Gespannen. Gastgeber ist der TSV.

Aus einem richtigen Schlittenrennen wird bei der derzeitigen Witterung wahrscheinlich nichts: es liegt nicht genug Schnee in Geismar. Aber das soll dem Rennspaß keinen Abbruch tun: „Wir starten dann mit Trainingswagen auf Rädern“, erklärt Thorsten Muth, dessen Frankenauer Firma „Huskyman Sleddogsports“ das Rennen organisiert.

„Für die Hunde macht das keinen Unterschied – Hauptsache, sie dürfen laufen.“ Die Schlitten werden übrigens nicht nur von „klassischen“ Schlittenhunden wie sibirische Huskies oder „Alakan Malamutes“ gezogen. „Dafür kommt jede Hunderasse in Frage, die körperlich geeignet ist“, erklärt der Experte Muth. Er ist Gründungsmitglied und Rennleiter des Löhlbacher Schlittenhundevereins „Sleddogsports Nordhessen“, der das Rennen zusammen mit dem TSV Geismar veranstaltet. Der TSV sorgt auch für die Bewirtung der Besucher

Derzeit liegen zwar erst zehn Meldungen vor, doch geht Muth von einem ähnlich großen Teilnehmerfeld wie in den Vorjahrne aus, also 30 bis 40 Teams. Das Rennen wurde international ausgeschrieben. „Es ist eine Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft in Oberwiesenthal in Sachsen“, sagt Muth.

Das Rennen beginnt Samstag und Sonntag, 6. und 7. Februar, zwischen 10 und 11 Uhr, abhängig von der Teilnehmerzahl. Der letzte Start ist zwishen 14.30 und 15 Uhr. „Eine Fahrt dauert zirka 15 bis 30 Minuten. Das hängt von der Beschaffenheit des Untergrundes ab“, sagt Muth. Start und Ziel sind am Sportplatz in Geismar. „An der Würtschenbude ist man auch Mitten im Rengeschehen“, erklärt der Organsiator schmunzelnd. Sein Tipp für Schaulustige: Eine gute Sicht auf die Strecke habe man vom Hochbehälter aus.

Das Fahrerlager ist auf dem alten Sportplatz untergebracht. Hier können Besucher die schnellen Hunde hautnah erleben und auch mal streicheln, wenn es der Besitzer gestattet.

Nur eigene Hunde sollen die Besucher bitte nicht mitbringen, betont Organisator Thorsten Muth. Das könnte den Rennablauf erheblich stören. Die Schlittenhunde seien quasi eine „geschlossene Gesellschaft“ und würden sich nicht gut mit weniger sportlichen Artgenossen vertragen.

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