Geimarer Landjugend tanzt für Turnier vor

Ein Schlunz und ein Springer

Frank Seumer

Frankenberg-Geismar - "Schlunz" und "Rühler Springer" heißen die beiden Pflichttänze für das Volkstanzturnier der Hessischen Landjugend. Am Sonntag wurden sie im Geismarer Dorfgemeinschaftshaus gezeigt.

Die Geismarer Landjugend ist in diesem Jahr Ausrichter des traditionellen Turniers zur Ermittlung der Hessenmeister im Volkstanz. Es findet am Samstag, 24. November in der Reddighäuser Festhalle statt. Die hessische Landjugend hofft auf viele Teilnehmergruppen. Getanzt werden soll an diesem Tag in zwei Kategorien: Vierpaarkreise und Mehrpaarkreise.

Die Vierpaarkreise studieren in den nächsten Wochen den „Schlunz“ ein, einen westfälischen Volkstanz. Manuela Graß und Elena Scholl von der Geismarer Landjugend stellten am Sonntag die einzelnen Schritte und Figuren vor - unter den wachsamen Augen von Bürgermeister Rüdiger Heß und Ortsvorsteher Heinz Hauptführer. Gemeinsam mit den Vertretern der Gruppen aus Haubern, Linsengericht, Rosenthal, Laisa, Wollmar, Erksdorf und Jossatal übten sie anschließend den Tanz ein, der ohnehin zum Repertoire vieler Landjugendgruppen gehört.

Ein Tanz aus Thüringen

Bekannt ist auch der Pflichttanz der Mehrpaarkreise „Rühler Springer“ - ein Volkstanz aus Thüringen. Dort war er bereits bei Volksfesten im 18. Jahrhundert sehr beliebt. Neben dem Pflichttanz zeigen die Tanzkreise auch zwei Kürtänze. Fünf Wertungsrichter vergeben jeweils bis zu 24 Punkte für die Auftritte. Titelverteidiger sind die Landjugend aus Haubern und die Folkloregruppe aus Linsengericht.

Carolin Hecker vom Vorstand der Hessischen Landjugend forderte am Sonntag alle Gruppen auf, sich aktiv am Tanzturnier zu beteiligen.

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