Burgwald

Schmaus für Ohr und Gaumen

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- Gemünden (sr). Voll besetzt war die Kirche am Sonntag bei der Hubertusmesse in der Wohrastadt. Unter den Gästen waren auch 70 Franzosen aus der Partnerstadt Illiers-Combray.

Die Parforcehorngruppe der Frankenberger Jägervereinigung spielte sogar eine Zugabe für die begeisterten Gottesdienstbesucher. Die neu gestaltete Kirche mit ihrer ausgeprägten Akustik bot eine perfekte Bühne für die Hörnerklänge. Gerd Lohmann dirigierte die 20 Bläser bei der Liturgie der Hubertusmesse. „Jäger sind das Bodenpersonal Gottes. Sie kümmern sich um die Schöpfung“, erklärte Pfarrer Hilmar Jung. Trotz Zerstörung, Unachtsamkeit und Gleichgültigkeit sei die Welt voller Leben. In seiner Predigt erzählte Pfarrer Hermann Noll die Legende vom heiligen Hubertus, dem Schutzpatron der Jäger.

„Bei der Jägerschaft steht nicht die Jagdleidenschaft, sondern die Leidenschaft zur Natur im Vordergrund“, betonte Noll und brach eine Lanze für die Jäger: Sie würden die Tiere mehr mit den Augen und Ohren treffen als mit Schrot und Blei. „Jäger übernehmen Verantwortung für die Natur und die Eindämmung von Wildschäden.“

Nach dem gemeinsamen Abschlusslied mit der Gemeinde „Großer Gott wir loben dich“ spielten die Bläser zu Ehren der französischen Gäste noch den Marsch „Sortie de messe“. Die Gottesdienstbesucher erklatschten sich eine Zugabe und hörten „Die Freude“. Pfarrer Noll stellte erfreut fest: „Die Hubertusmesse ist in Gemünden angekommen.“ Nach dem Ohrenschmaus folgte der Gaumenschmaus.

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