Dodenau

Schmiede präsentieren ihr Handwerk

- Battenberg-Dodenau (nih). Der Blick auf altes Handwerk lockte viele Besucher zum Schmiedefest an der alten Schmiede in Dodenau. Ortsbeirat und der Verein „825 Jahre Dodenau“ hatten das Fest organisiert.

Wie man ein heißes Eisen schmiedet und welche alten Gerätschaften früher dazu verwendet wurden, zeigten die Schmiede Gerhard Biebighäuser, Alfred Feisel, Helmut Specht und Alfred Winter den zahlreichen Besuchern in der alten Dodenauer Schmiede. Die Schmiede habe damals seinem Vater gehört und sei mehr als 50 Jahre lang dessen Arbeitsplatz gewesen, berichtete Gerhard Biebighäuser. Auch er selbst habe dort seine Lehre gemacht. Bei der Restauration des Gebäudes und der Inneneinrichtung in den vergangenen Jahren sei darauf geachtet worden, dass alles so erhalten wurde, wie es damals verlassen worden ist, erklärte Biebighäuser, der die Schmiede vor einigen Jahren für einen symbolischen Betrag der Stadt Battenberg verkauft hat. Die Besucher konnten im Rahmen des Fests außerdem die Holder-Schlepper sowie Geräte wie eine Holder-Spritzpumpe besichtigen, die Sammler Klaus Stey ausstellte. Das Schmiedefest war auch ein „Helferfest“ für diejenigen, die sich im Rahmen der Feier zum 825-jährigen Bestehen des Ortes im vergangenen Jahr engagiert hatten. „Mit dem Fest wollen wir den vielen Helfern Dankeschön sagen“, sagten Wolfgang Stein, Ortsvorsteher und Vorsitzender des Vereins „825 Jahre Dodenau“ und Kassierer Bernd Müller. Erinnerungen an das Dorfjubiläum wurden bei einem Gedichtvortrags von Gertrud Mohr wach, der von den Höhepunkten des Fests handelte.

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