Rengershausen

Schnellere Hilfe durch neuen Alarmplan

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- Frankenberg-Rengershausen. Die Rengershäuser Feuerwehr wird nach dem neuen Alarmplan künftig mit der Bromskirchener und Hallenberger Wehr zusammenarbeiten. Grund: Von Frankenberg aus ist die zehnminütige Hilfefrist nicht einzuhalten.

Während der Jahreshauptversammlung am Mittwochabend im Dorfgemeinschaftshaus gaben der Vorsitzende Swen Jäger, Wehrführer Klaus Neidhardt und der stellvertretende Stadtbrandinspektor Jörg Paulus einige Neuerungen bekannt: Neben einem neuen Funkrufnamen erhalten die Rengershäuser Brandschützer auch einen neuen Alarmplan.

Bei der gemeinsamen Herbstübung auf dem Jägerhof benötigte die Frankenberger Kernstadtwehr fast 20 Minuten bis in den entferntesten Stadtteil. Da die zehnminütige Hilfefrist nicht einzuhalten sei, sollen die Rengershäuser künftig bei größeren Bränden von den Brandschützern aus Bromskirchen und Hallenberg unterstützt werden. Neue Alarmpläne werden derzeit erstellt.

Wenig Veränderungen ergaben die Neuwahlen zum erweiterten Vorstand: Neue Kassiererin ist Stefanie Neidhardt, die ihr Amt als Stellvertreterin mit dem langjährigen Kassierer Ulrich Geretzky tauschte. Schriftführer bleibt Ernst Dornseif. Neue Pressewartin ist Stefanie Jäger. Gruppenführer bleibt Horst Dornseif, vertreten von Dietmar Luckemeyer. Das Amt des Gerätewartes behält Joachim Bösl. Dieter Oberlies wurde zum Ehrenmitglied der Feuerwehr ernannt.

Alle aktiven Feuerwehrleute erhalten künftig vom Land Hessen eine Einsatzprämie: Wer zehn Jahre aktiv ist, bekommt 100 Euro, für 20 Jahre gibt es 200 Euro. Mitglieder der Einsatzabteilung erhalten nach drei Jahrzehnten 500 Euro und nach 40 Jahren eine Prämie von 1000 Euro.

Mehr lesen Sie in der FZ vom Freitag, den 31. Dezember.

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