Oldtimer in der Illerstadt

Schnittige Nobelkarossen

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Stopp an der „Walkemühle“ vor den Toren Frankenbergs: der Organisator des Treffens, Volkmar Spielmann (links), und Dr. Bertram Fischer mit ihren Fahrzeugen, einem Ferrari Dino und einem Maserati Mistral, Baujahr 1968 – von dem Vier-Liter-Fahrzeug wurden in den 1960er Jahren nur 900 Stück gebaut.Foto: Elke Müller

Frenkenberg - Für Fans schnittiger Sportwagen gelten sie als als absolute Königsklasse: die Flitzer der italienischen Nobelmarken Ferrari und Maserati. Am Wochenende waren einige Exemplare in Frankenberg zu bewundern.

Frankenberg. Die Ederstadt war Schauplatz des jährlichen „Incontro Ferrari/ Maserati“. Diese Zusammenkunft organisieren der Ferrari-Club und der Maserati-Club in Deutschland regelmäßig gemeinsam. Die Gründer der beiden Marken sollen sich spinnefeind gewesen sein - die Fahrer pflegen jedoch die Gemeinschaft. Vieles hat sich im Laufe der Zeit gewandelt, Ferrari gehört heute zum Fiat-Konzern, Maserati zu Volkswagen.

27 Flitzer rollen vor

27 Flitzer schmückten die illustre Flotte, die am Samstagmittag einen Zwischenstopp in der „Walkemühle“ einlegten. Nachdem die Kolonne der noblen Automobile am Morgen bereits einen Ausflug ins schöne Sauerland mit Durchfahrten durch Willingen und Winterberg eingelegt hatte, stärkten sich die Ferraristi und die Maserati-Fahrer bei einem Dreigänge-Menü in dem Frankenberger Ausflugslokal.

„Ich kenne die Gegend und den Reiz dieser Landschaft aus meiner Bundeswehrzeit in Burgwald vor mehr als 30 Jahren“, berichtet Volker Spielmann, der das Treffen beider Clubs organisiert hat. Für den Nachmittag stand eine Ausfahrt zum Edersee auf dem Programm. Den Abschluss des Treffens bildete am Sonntagmorgen eine 130 Kilometer lange Tour nach Naunheim bei Wetzlar. (zek)

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