Schockanruf: Täter machen hohe Beute

Frankenberg. Durch zwei voneinander unabhängige Schockanrufe sind am Dienstagmittag in Frankenberg zwei Frauen im Alter von 53 und 59 Jahren in Angst und Schrecken versetzt worden. In einem der beiden Fälle lohnte sich die betrügerische Masche.

Einem „Kurier“ mit südosteuropäischem Aussehen wurde ein fünfstelliger Euro-Betrag übergeben, teilte die Polizei mit. Die letzten Fälle von Schockanrufen im Landkreis hatte es im Januar in Bad Arolsen gegeben.

Laut Polizei hatte gegen 11 Uhr bei einer 53-Jährigen das Telefon geklingelt. Ein Mann erklärte der Frau in russischer Sprache, dass ihre Tochter einen schweren Unfall erlitten habe. Zur Regulierung der Angelegenheit werde dringend Geld benötigt – ein Kurier werde vorbeikommen und das Geld abholen. In große Angst versetzt, übergab die Frau gegen 12 Uhr einem unbekannten Mann den geforderten hohen Geldbetrag an der Haustür.

Der Schwindel flog erst auf, als die vermeintlich verunglückte Tochter kurze Zeit später zu ihrer Mutter kam. Die beiden Frauen informierten die Polizei. Gegen 11.30 Uhr erhielt eine 59-jährige Frankenbergerin einen ähnlichen Anruf – ebenfalls wurde ein Unglücksfall geschildert. Die Angerufene wurde jedoch misstrauisch, beendete das Gespräch und verständigte die Frankenberger Polizei. (mjx)

Quelle: HNA

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