Dietmar Graßhoff steht für weitere fünf Jahre an der Spitze der St. Hubertus-Schützen

Schöpfer ist jetzt Adjutant

Für 50- und 60-jährige Treue zum Schützenverein Bromskirchen geehrt: Die Jubilare mit Schützenhauptmann Dietmar Graßhoff (links) und dem neuen Adjutanten Andreas Schöpfer (rechts). Fotos: Dudek

Bromskirchen. Dietmar Graßhoff führt auch die nächsten fünf Jahre den Schützenverein St. Hubertus Bromskirchen als 1. Vorsitzender und Schützenhauptmann. Ihm zur Seite steht Andreas Schöpfer als 2. Vorsitzender und Adjutant. Für die Position des dritten Vorsitzenden, die bis zu den Neuwahlen Andreas Schöpfer inne hatte, fand sich kein Kandidat. Auch der Vorschlag aus der Versammlung heraus, eine Frau als dritte Vorsitzende zu wählen fand keinen großen Anklang. Weder bei den Mitgliedern noch bei den Damen.

Mario Weishaupt und Burkhard Ringler wurden als Kassenwart und Stellvertreter im Amt bestätigt. Neuer Schriftführer ist Torsten Diele, Stellvertreter bleibt Mario Peil. Neu im Amt ist Sandra Schienbein als Sportleiterin und Marco Hommrighausen als Referent für das Bogenschießen. Rosemarie Vöpel wurde als Jugendleiterin wiedergewählt, ebenso wie Horst Halbig, Referent Pistole und Christian Rothe als Pressreferent. Neue Kassenprüfer sind Harald Hunek und Bernd Steuber.

Die bisherigen Vorstandsmitglieder Martin Ringler, Karola Steuber und Fred Daubertshäuser verzichteten, erneut zu kanditieren, um junge Mitglieder in die Vorstandarbeit mit einzubeziehen.

Bevor der alte und neue Vorsitzende Dietmar Graßhoff seinen Rechenschaftsbericht ablegte, begrüßte er Bürgermeister Karl-Friedrich Frese, das Königspaar Thomas Heinz und Daniela Weishaupt, den Ehrenvorsitzenden Wolfgang Fischer und Kreisschützenmeister Wolfgang Lomp. Schwerpunkt im Bericht des Vorsitzenden war das Schützenfest. Zum einen, weil durch einen Trauerfall des amtierenden Königs ein Interimskönig für einen Tag ausgeschossen wurde (Marcel Polzin mit Königin Uta Saßmannshausen). Zum anderen, weil die Besucherzahl deutlich nachlässt und deshalb die Kosten höher waren als die Einnahmen. Das bestätigte auch Kassenführer Mario Weishaupt in seinem Bericht.

Graßhoff führte die rückläufigen Besucherzahlen zum einen auf das Ausbleiben der westfälischen Gäste zurück: „Die gehen lieber nach Westfalen auf die Schützenfeste, denn dort darf geraucht werden.“ Zum anderen gebe es auch Desinteresse in der Bromskirchener Bevölkerung: „Man sieht viele Leute beim Schießen auf dem Ruppelsberg und wenn das Schießen zu Ende ist, gehen die an der Schützenhalle vorbei nach Hause und kommen nicht wieder,“ sagte Dietmar Graßhoff.

Diskussionen gab es um das Platzkonzert am alten Rathaus. Auf vielfachen Wunsch der Bevölkerung war das Konzert wieder in den Ort verlegt worden. Doch 2009 standen 30 Musikern des Musikzuges Battenberg nur 25 gezählte Zuhörer gegenüber. Der Vorstand wird für das Schützenfest 2010 Alternativen anstelle des Platzkonzertes prüfen. Der Vorstand stellte auch Anträge an die Generalversammlung: Aus den Erfahrungen dieses Jahres will man einen Vizekönig etablieren, um nicht fast ein ganzes Jahr ohne Königspaar zu sein.

Das Vorstandsamt Referent für Bogenschießen ist neu und macht eine Satzungsänderung erforderlich. Abgestimmt wird über diese Anträge bei der nächsten Hauptversammlung. Bevor man zum gemütlichen Teil überging, wurden Willi Hommrighausen, Karl-Heinz Fuchs und Willi Gockel zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Von Olaf Dudek

Quelle: HNA

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