Neues Fahrzeug für Battenfelder Wehr

Schon die ersten Übungen absolviert

+
Vor dem neuen Fahrzeug der Battenfelder Wehr, (v.l. ) Bürgermeister Claus Junghenn, Marcus Winning(Firma Müller), David Gerke, Kevin Althaus, Lothar Gerke, Hans-Jürgen Becker, Horst Huhn, Karl-Friedrich Frese.Foto: Erwin Strieder

Allendorf-Battenfeld - Am Freitagabend ist das "Tragkraftspritzenfahrzeug Wasser" (TSF-W) von Bürgermeister Claus Junghenn an Wehrführer Lothar Gerke übergeben worden.

Die Battenfelder Feuerwehr ist stolz auf ihr neues Einsatzfahrzeug. Claus Junghenn und Gemeindebrandinspektor Horst Huhn beleuchteten die Vorgeschichte der Beschaffung. Schon 2011 stellte die Battenfelder Wehr bei der Gemeinde den Antrag für ein neues Fahrzeug als Ersatz für das Vorgängerfahrzeug, das aus dem Jahre 1988 stammte.

Die Gemeinde stellte den Antrag auf eine Zuwendung für die Ersatzbeschaffung beim Innenministerium und erfuhr ein Jahr später, dass eine Beschaffung erst für 2014/2015 möglich sei. Im Juli 2013 kam der Bewilligungsbescheid der Landesregierung aus Wiesbaden für ein Doppelkabinenfahrgestell. Innerhalb kurzer Zeit stellten die Gemeindegremien das Geld zur Verfügung, um das Fahrgestell auf eigene Kosten zum TSF-W aufzubauen. Die Firma Brandschutztechnik Müller in Zierenberg erhielt den Auftrag zum Aufbau eines TSF-W der Firma Magirus aus Ulm.

Nach der Aufstellung eines Beladeplans fuhren die Feuerwehraktiven Kevin Althaus und David Gerke nach Ulm zur Rohbauabnahme. Am 25. November 2014 wurde das Fahrzeug in Ulm abgeholt, die Wehr hat es bereits zu Übungszwecken eingesetzt. Die Kosten bezifferten Huhn und Junghenn auf 55.700 Euro.

Bürgermeister Claus Junghenn bekannte sich zur Pflichtaufgabe des Brandschutzes in der Gemeinde. Bei dieser Aufgabe sei technisches Gerät auf neuestem Stand unerlässlich, aber benötigt würden auch gut ausgebildete und motivierte ehrenamtliche Feuerwehraktive vor Ort. Die Zukunftsfähigkeit des Brandschutzes werde letztlich auch durch die immer notwendiger werdende Aufgabe der interkommunalen Zusammenarbeit sichergestellt.

Im Rahmen der neuen Verwaltungsgemeinschaft mit Bromskirchen gebe es auch einen gemeinsamen Katastrophenschutzzug und die Verantwortlichen der Feuerwehr kooperierten eng, etwa bei der Aufstellung von Bedarfs- und Entwicklungsplänen. Junghenn: „Unser Ziel ist es, die Feuerwehren in unseren Dörfern durch gegenseitige Unterstützung über die Gemeindegrenzen hinaus zu erhalten.“

Grußworte sprachen Feuerwehrvorsitzender Hans-Jürgen Becker, Battenfelds Ortsvorsteher Werner Koch, der Bromskirchener Bürgermeister Karl-Friedrich Frese sowie Marcus Winning von der Firma Müller in Zierenberg. An der Feierstunde nahmen Brandschützer der Wehren aus Allendorf, Haine, Rennertehausen, Battenfeld und Bromskirchen teil, außerdem Vertreter der Gemeindegremien. (ied)

Kommentare