Friedrich-Trost-Schule nimmt an bundesweitem Spenden-Aktionstag teil

Schüler arbeiten für Afrika

Für Spenden in der Kita geholfen: Schülerin Christina Hamala (rechts) aus Rennertehausen unterstützte Elke Fascher (links); (von links) Frederik Hudyma, Joel Tinter, Can-Polat Ayrilmis, Justin Oelbracht und Tamia Leng. Foto: Weidner

Rennertehausen/Frankenberg. Einen Vormittag lang hat Schülerin Christina Halama für den bundesweiten Aktionstag „Dein Tag für Afrika“ in der Kindertagesstätte „Die Kleinen Strolche“ in Rennertehausen mitgearbeitet. So hat die 15-Jährige der Frankenberger Friedrich-Trost-Schule Geld für Hilfsprojekte in Afrika verdient. Denn ihren „Lohn“ spendet die evangelische Kindertagesstätte.

„Ich habe selbst kleine Geschwister und mag es, mit Kindern zu spielen“, erklärt Christina ihre Beweggründe, in einer Kita zu arbeiten. Dass Bildungsprojekte zum Beispiel in Südafrika, im Sudan oder in Angola unterstützt werden, findet die Schülerin „eine gute Sache“.

Die Teilnahme der Friedrich-Trost-Schule an dem Aktionstag hat Sonderpädagogin Elke Mitze organisiert: „Wir möchten unsere Schüler motivieren, sich für Kinder in Afrika einzusetzen“. Zum dritten Mal ist die Schule dabei. „Im letzten Jahr haben wir 900 Euro eingenommen, dank der Arbeit der Kinder und Jugendlichen sowie der zusätzlicher Spenden der Betriebe“, sagt die Lehrerin.

Insgesamt zwölf Schüler der sechsten bis neunten Klassen haben für den Aktionstag die Schulbank mit Arbeitsstellen getauscht: von Handwerksbetrieben, Einzelhandel-Filialen oder Bauernhöfen bis hin zu eben der Kita Kleine Strolche in Rennertehausen.

„Wir finden es toll, wenn Jugendliche dazu bereit sind, sich zu engagieren“, sagt Elke Fascher, Mitarbeiterin im Kindergarten. Sie leitet die Gruppe, in der Christina mitgeholfen hat. Dort sind 22 Kinder von drei bis sieben Jahren, die in der Regel von drei Mitarbeitern betreut werden. Diesmal stand Christina ihnen tatkräftig zur Seite: „Wir haben gespielt, gemalt und gebastelt. Auch einen Geburtstag gab es zu feiern“, erzählt sie.

„Christina hat sich schnell eingefunden und von selbst gesehen, was zu tun war. Als wir  beispielsweise  raus gehen wollten, hat sie den Kindern beim Anziehen geholfen“, lobt Fascher ihre Ein-Tages-Mitarbeiterin. Und diese hat einen ganz bestimmten Berufswunsch: Kindergärtnerin.

Von Susanne Weidner

Quelle: HNA

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