Bromskirchen: Vier Kommunen geben erstmals „Ausbildungs-Kompass“ heraus

Schüler und Betriebe zusammenbringen

- Bromskirchen (r). Der „Kompass“ listet detailliert das Ausbildungsangebot der Unternehmen in den vier beteiligten Kommunen auf.

Die Wirtschaftsförderungen aus Bromskirchen, Hallenberg, Medebach und Winterberg arbeiten derzeit an der ersten Auflage des gemeinsamen Orientierungsleitfadens für die Region. Dieser „Ausbildungs-Kompass“ soll Jugendlichen aller heimischen Schulformen verdeutlichen, welche Lehrstellenangebote „direkt vor der Haustür“ bestehen. Firmen haben noch eine Woche Zeit, sich mit einem Eintrag oder einer gestalteten Werbeanzeige zu beteiligen.

Gedacht ist die Broschüre für den Ausbildungsstart im Sommer 2013. „Wir haben ein qualitativ hochwertiges Ausbildungsangebot in unserer Region. Unsere heimischen Unternehmen bieten damit unseren Schulabgängern gute Ausbildungs- und Aufstiegschancen“, erklären die vier Bürgermeister Karl-Friedrich Frese aus Bromskirchen, Michael Kronauge aus Hallenberg, Thomas Grosche aus Medebach und Werner Eickler aus Winterberg. „Wir beteiligten uns gerne an der Aktion, da unsere heimischen Großbetriebe ihren Nachwuchs schon traditionell aus dem Hochsauerland rekrutieren und wir so unterstützend wirken können“, erklärt Frese.

Aber nicht nur Hoppe und Ante-Holz, auch kleinere Handwerksbetriebe haben Lehrlinge und Mitarbeiter aus dem benachbarten Westfalen. Sie alle können ihre Angebote in der Broschüre darstellen. Und aktiv zu werden wird für Betriebe überlebenswichtig: Mit sinkenden Schülerzahlen nimmt der „Kampf um Lehrlinge“ zu. „Außerdem ist das Projekt wieder ein Beitrag zum Bevölkerungswandel“, fügt Frese hinzu: Wenn Ausbildungs- und Arbeitsplätze vor Ort vorhanden seien, brauche niemand die Gemeinde zu verlassen. Insofern trage der neue „Kompass“ auch dazu bei, der Abwanderung von zukünftigen Fachleuten entgegenzuwirken.

Mehr lesen Sie in der FZ vom Samstag, 11. Februar.

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