Schüler diskutieren mit dem DGB über Sonntagsarbeit und die Folgen

Frankenberg. „Familie geht vor Arbeit“ steht auf einem Plakat. Auf einem anderen ist zu lesen: „Wir brauchen Erholung am freien Sonntag.“ Schüler der 11. Klasse der Edertalschule sowie Schüler der Klassen H9 und R10 der Ortenbergschule haben sich gemeinsam mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) Waldeck-Frankenberg in einem Projekt mit Sonntagsarbeit beschäftigt.

Seit Ende letzten Jahres ist die Sonntagsarbeit in Hessen neu geregelt. Wir wollten mit jungen Leuten darüber ins Gespräch kommen, die zukünftig davon betroffen sein könnten“, sagt Ralf Hammann vom DGB. Argumente entwickelt

Eineinhalb Stunden wurde in beiden Schulen das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. „Wir haben Pro- und Contra-Argumente gesammelt und anschließend in der Gruppe darüber diskutiert“, erklärt Schülerin Stella Ruhwedel von der Edertalschule. Die Schüler mussten abwägen, welche Argumente für sie persönlich überzeugender sind. „Wenn in Betrieben auch am Sonntag gearbeitet wird, steigt die wirtschaftliche Produktivität. Gleichzeitig verlieren gläubige Menschen die Möglichkeit, in die Kirche zu gehen“, stellt Christopher Ostrowski zwei Argumente exemplarisch vor.

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Quelle: HNA

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