Schüler gezielt beraten

Arbeitskreis Schule-Wirtschaft will Ausbildungsabbrüche verhindern

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Unterstützen Schüler auf ihrem Weg in den Beruf: (von links) Marcel Himmelmann (stellvertretender Schulleiter Ortenbergschule), Cornelia Schönbrodt (Schulleiterin Ortenbergschule), Wolfgang Werth (Gesamtschule Battenberg), Dr. Christel Langefeld (Mittelpunktschule Sachsenhausen) und Frauke Syring (Geschäftsführerin Arbeitsgemeinschaft Schule-Wirtschaft).

Frankenberg. Die Berufsberatung an Schulen hat sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt. Der Arbeitskreis Schule-Wirtschaft Nordhessen unterstützt Schulen dabei, vielfältige Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Schüler zu finden.

„Die Beratung ist viel individueller geworden und wird zum Teil in den Unterricht integriert", sagt Frauke Syring, Geschäftsführerin des Arbeitskreises Schule Wirtschaft Nordhessen.

„Unser Anliegen ist es, Schulen mit Unternehmen zusammenzubringen“, sagt Syring bei der Vorstellung des neuen Programms für das bereits laufende Schuljahr.

„Das ist wichtig, um die hohe Zahl an Ausbildungsabbrüchen zu verhindern“, sagt Wolfgang Werth, Lehrer an der Gesamtschule Battenberg und einer der drei Sprecher des Arbeitskreises in Waldeck-Frankenberg.

Pro Schuljahr finden daher jeweils sechs Veranstaltungen für Lehrer statt, bei denen Betriebe in der Region besucht werden. Die Betriebserkundungen dienen dazu, sich einen Überlick über das Unternehmen zu schaffen, um dann gezielt die eigenen Schüler beraten zu können: Wie viele Ausbildungsplätze hat das Unternehmen? Welche Berufe werden ausgebildet? Welche Kompetenzen müssen die Schulabgänger mitbringen?

Von Miriam Linke  

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Quelle: HNA

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