Mathe-Wettbewerb in Allendorf

Schüler werden zu "Mathe-Kängurus"

+
Viele Dritt- und Vierklässler der Allendorfer Schule am Goldberg haben freiwillig beim Wettbewerb „Känguruh der Mathematik“ mitgemacht. Dafür gab es Urlunden und Preise.Foto: Erwin Strieder

Allendorf (Eder) - In Allendorf gibt es viele "Mathe-Kängurus". Die Schüler der Schule am Goldberg haben an einem bundesweiten Wettbewerb teilgenommen und geknobelt, gerechnet und gegrübelt.

Nach mehreren Jahren Pause hat die „Schule am Goldberg“ wieder am Wettbewerb „Känguru der Mathematik“ teilgenommen. Die erfolgreichsten Jungen und Mädchen wurden dafür mit Präsenten und Urkunden geehrt.

Beim bundesweiten „Känguru der Mathematik“ handelt es sich um einen Wettbewerb mit jeweils fünf Mehrfachwahl-Antworten zu allen Aufgaben. Regie führt das Insitut für Mathematik an der Humboldt-Universität Berlin. Von dort werden die Aufgaben der Kinder auch bewertet.

Mit den vielfältigen Aufgaben zum Knobeln, zum Grübeln, zum Rechnen und zum Schätzen soll die Beschäftigung mit der Mathematik geweckt und gefördert werden. Es ist ein Wettbewerb, in dem es nur Gewinner gibt, denn alle Teilnehmer erhalten eine Urkunde mit den erreichten Punktezahlen und eine Aufgabensammlung mit allen Lösungen. Für die Besten gibt es Bücher, Spiele, Puzzles, T-Shirts und Reisen in ein internationales Mathe-Camp. Mit dem Wettbewerb soll die Furcht vor dem Ernsthaften, Strengen und Trockenen der Mathematik aufgebrochen werden. Die Auswahl der 30 Aufgaben ist so aufgebaut, dass für einen Teil der Rechnungen Grundkenntnisse des Schulunterrichts ausreichend sind. Bei anderen Aufgaben wird ein tieferes Verständnis des Gelernten und des kreativen Umgangs damit benötigt.

Für den Erfolg ist zum einen die Gesamtpunktezahl ausschlaggebend. Da die vierten und dritten Klassen die gleichen Aufgaben lösen müssen, werden die Viertklässler strenger bewertet. Gut ist es, wenn möglichst viele nacheinander aufgeführte Aufgaben richtig gelöst werden. Das beweist, dass ein Kind auf einzelnen Gebieten besonders begabt ist. Dafür wurden die Kinder mit dem „weitesten Känguru-Sprung“ ausgezeichnet. Punktabzüge gibt es, wenn Kinder einfach nur raten.

Das Institut vergibt erste, zweite und dritte Preise - und Teilnahmeurkunden. An der Schule am Goldberg kamen in diesem Jahr nur die dritten Klassen auf vordere Plätze. Ausschließlich Mädchen schafften zweite und dritte Preise.

Beste Teilnehmerin war Anna Hasse aus der 3c mit 81 Punkten. Dritte Preise schafften Neele Beschta aus der 3a und Luzie Arnold aus der 3c. Luzie erhielt den Sonderpreis für den „weitesten Känguru-Sprung“. Insgesamt nahmen 28 Kinder des dritten und 13 Kinder des vierten Schuljahrs freiwillig teil. (ied)

Kommentare