Burgwald

Schützendorf platzt aus allen Nähten

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- Gemünden-Herbelhausen (schä). Alle fünf Jahre ist im Gemündener Stadtteil Fest. Und wie vor fünf Jahren feiert das Königspaar Gerhard und Monika Vöhl mit den Einheimischen – und mit mehr als 30 Königspaaren aus dem Altkreis.

Für die Mitglieder der 28 Vereine im Schützenkreis Frankenberg steht am Wochenende der Höhepunkt im sommerlichen Veranstaltungskalender: das Kreisschützenfest 2011. Gastgeber ist der Schützenverein Herbelhausen/Ellnrode, der sein 85-jähriges Bestehen feiert. Wie bekannt das 90-Seelen-Dorf im Schützenwesen und darüber hinaus für seine Feste ist, zeigt die Zahl von 50 Vereinen, die ihr Kommen zugesagt haben. Vor allem am Sonntag, wenn der Großteil der heimischen Schützenvereine zu Gast ist, wird das vom Schützenverein geprägte Herbelhausen aus allen Nähten platzen.

Das Schützenfest ist nur einer der positiven Aspekte, dank derer die Schützen vom Hohen Lohr im Laufe ihrer 85-jährigen Geschichte zu einem Aushängeschild geworden sind. Als mehrfacher Ausrichter großer Veranstaltungen – wie Zeltlager, Kreisfest und Schützenball – unter der Regie des seit 42 Jahren als Vorsitzender wirkenden Wilfried Schneider konnte sich der Schützenkreis stets auf das gemeinschaftliche Engagement der Herbelhäuser und Ellnröder verlassen.

Startschuss ist am Samstag um 20 Uhr mit dem Festkommers. Anschließend folgt die Proklamation der neuen Königsfamilie. Nach dem Königstanz ist Musik und Unterhaltung im Festzelt angesagt. Am Sonntag startet das Programm mit einem Festgottesdienst um 10 Uhr. Ab Mittag sind die Straßen Herbelhausens dann prall gefüllt. Um 13 Uhr setzt sich der große Schützenumzug mit rund 30 Vereinen und Gruppen in Bewegung. Mittendrin beziehungsweise vorneweg: das Kreiskönigspaar Gino und Heidi Huft aus Allendorf (Eder), dass sich bei „seinem“ Fest allen Schützenvereinen präsentieren und kräftig feiern will. Nach dem Festzug und einigen Grußworten geht es zum gemütlichen Teil über. Für Topmusik zum Tanzen und „Partymachen“ will an beiden Tagen die Band „Hokus Pokus“ sorgen – auch am Sonntagabend. Am Montag beginnt um 17 Uhr der vor allem bei Stammtischen beliebte Dämmerschoppen im Festzelt, ab 19 Uhr kann zur Musik der „No Limit Band“ noch einmal getanzt werden. Außerdem gibt es ein Feuerwerk.

Mehr lesen Sie in der FZ vom Donnerstag, 30.Juni

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