Königspaar führt Festzug an

Schützenfest in Bromskirchen mit neuer Fahne

+
Einen prächtigen Sonnenblumenkranz legten die Schützen nach einem kleinen Festzug am Ehrenmal zum Gedenken an die verstorbenen Mitglieder nieder.

Bromskirchen - Der Bromskirchener Schützenverein St. Hubertus hat eine neue Vereinsfahne. Sie wurde beim Auftakt zum traditionellen Schützenfest am Samstag feierlich vorgestellt.

Zum 115-jährigen Bestehen des traditionsreichen Schützenvereins beginnt eine neue Ära. „Die Fahne ist das äußere Zeichen der Zugehörigkeit und Verbundenheit“, sagte Schützenhauptmann Dietmar Graßhoff bei der Zeremonie im Fackelschein der Schützenhalle. Nachdem die erste Vereinsfahne den zweiten Weltkrieg nicht überstanden hatte, wurde 1950 die zweite Fahne eingeweiht. In 64 Jahren hat sie viele Festzüge, Königsschießen und feierliche Zeremonien begleitet. Trotz Überholung im Jahr 1980 traten immer mehr Schäden auf, sodass die Vereinsmitglieder vor fast zwei Jahren beschlossen, eine neue Fahne im Wert von 6000 Euro anzuschaffen.

Dank 32 Spenden mit insgesamt 2822 Euro und einem Zuschuss des Landes Hessen in Höhe von 500 Euro wurde die Finanzierung erleichtert. Die neue Fahne wurde in Bayern hergestellt, 55 Schützen holten sie im Frühjahr auf einer Busfahrt ab. Das Schützenfest bildete einen würdigen Rahmen, die Fahne offiziell vorzustellen. Vor den Augen der angetretenen Schützen zogen die Fahnenträger mit alter und neuer Fahne ein. Als Pate diente die Fahne des Bottendorfer Schützenvereins, es folgte zu feierlicher Musik der „Fahnenkuss“ - alle drei Fahnen berührten sich mit der Spitze.

Das traditionelle Schützenfest begann mit der Kranzniederlegung am Ehrenmal und einem kurzen Festzug durchs Dorf. Für die musikalische Begleitung sorgte der Musikverein aus Düdinghausen. Mit dabei war erstmals auch die Schützenbruderschaft aus dem westfälischen Kaunitz.

von Frank Seumer

Mehr lesen Sie am Montag in der gedruckten Ausgabe der Frankenberger Zeitung.

4202600

Kommentare