Interview:

Das Amt des Schützenkönig ist nicht immer beliebt

+
Den Vogel von der Stange geschossen: Marco Wiegand aus Reddighausen hat große Freude an seiner Regentschaft.

Frankenberger Land. Es gibt immer wieder Schützenvereine, in denen niemand König werden will. Oft, weil der finanzielle Aufwand, der mit dieser Würde verbunden ist, zu groß ist. „Wenn ich höre, dass man mancherorts im Jahr 10 000 Euro ausgeben muss, würde ich das bestimmt auch nicht machen“, sagt Marco Wiegand.

Er ist seit vier Wochen Schützenkönig in Reddighausen, im HNA-Interview berichtet er, warum er unbedingt den Vogel abschießen wollte und wie Schützenvereine die finanziellen Regeln für ihren König gestalten könnten.

Auch in Reddighausen habe es diese Probleme vor Jahrzehnten gegeben, berichtet Marco Wiegand. "Für viele war damals der finanzielle Aufwand zu groß. Der Schützenverein hat daraufhin irgendwann die Richtlinien geändert. Das, was hohe Kosten verursachte, wurde nicht mehr als zwingend angesehen", erzählt der 47-Jährige der HNA. Das bedeutet: Heute muss der König nicht mehr den Hofstaat mit Königskleidern ausstatten. Auch bei der Bewirtung durch den König muss dieser das nicht mehr in dem Umfang machen, wie das vor einigen Jahrzehnten noch der Fall war.

Mehr lesen Sie in der gedruckten Samstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine

Quelle: HNA

Kommentare