Frankenberg

Schulmusik in all ihren Facetten

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- Frankenberg (jos). Von Kinderliedern bis zu feurigen Sambas, von Pop-Songs bis zum Bach-Choral: Bei der Frankenberger Regionalbegegnung der hessenweiten Aktion „Schulen musizieren“ wurde deutlich, wie vielseitig die musikalische Arbeit in den Schulen des Landkreises ist.

Rund 350 Kinder und Jugendliche haben sich am Freitagvormittag in der Kulturhalle versammelt – um sich und ihre Musik den jeweils anderen vorzustellen. In Vergangenheit ist dieses Schulmusiktreffen offenbar nicht selten falsch verstanden worden, deshalb stellte Johannes Kaballo klar: „Das hier ist kein Wettbewerb, sondern eine Begegnung.“ Der Musiklehrer aus Südhessen ist Landeskoordinator der Aktion „Schulen musizieren“. Er berichtete, dass zeitgleich Regionalbegnungen in zehn hessischen Städten über die Bühne gehen. Insgesamt seien landesweit rund 3800 Schüler beteiligt.

In der Kulturhalle waren gestern insgesamt 14 Ensembles aus Frankenberg, Battenberg, Goddelsheim und Korbach zu Gast. Die Altersspanne reichte vom Erstklässler bis zum Oberstufenschüler. Neben den musikalischen Leistungen war vor allen Dingen die Konzentration der Schüler bemerkenswert – sie waren nämlich nicht nur bei ihrem eigenen Auftritt voll bei der Sache, sondern schenkten auch den Beiträgen der anderen Gruppen ihre Aufmerksamkeit.

Mit drei fluffigen Sätzen eröffneten die Nachwuchsbläser der Alten Landesschule aus Korbach unter der Leitung von Frank Hölscher das Programm. Wegen einer Grippewelle stark dezimiert war der Chor der ersten und zweiten Klassen der Mittelpunktschule Goddelsheim. Dennoch waren die Jungen und Mädchen putzmunter und trugen mit ihrer Musiklehrerin Nadine Zissel zwei heitere Lieder vor. Zum Mitmachen animierten danach die Dritt- und Viertklässler aus Goddelsheim mit ihrem „Sternenfänger“-Lied, bei dem alle aufstanden und während des Refrains die Arme schwenkten. Die Leitung hatte Judith Göbel.

Das Streichensemble der Battenberger Gesamtschule spielte unter der Leitung von Karin Schmidt bekannte Melodien wie „Greensleeves“ und den berühmten Pachelbel-Kanon.

Mehr lesen Sie in der FZ vom Samstag, 19. Februar.

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