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Schulprojekt löst Polizeieinsatz in Marburg aus

Marburg. Mehrere Notrufe über einen maskierten und bewaffneten Mann in einer Sporthalle in der Marburger Jahnstraße lösten am Freitagmorgen einen größeren Polizeieinsatz in Marburg aus.

Unbeteiligte, die von einer Bedrohungslage ausgingen, verließen panikartig die Halle und alarmierten die Polizei. Wenig später gab es Entwarnung: Schüler hatten nach dem Sportunterricht in der Halle für ein Schulprojekt einen Videofilm gedreht.

Gegen 9.45 Uhr waren bei der Marburger Polizei mehrere Notrufe über den maskierten und bewaffneten Mann eingegangen. Die Polizei, die von einer Bedrohungslage ausgehen musste, leitete sofort Fahndungsmaßnahmen ein, an denen sich insgesamt sechs Fahrzeuge der Schutz- und Kriminalpolizei beteiligten.

Wenig später nahmen Beamte den mutmaßlichen „Amokläufer“ unmaskiert in der Mariborer Straße fest. Sie stellten eine Pudelmütze mit eingeschnittenen Sehschlitzen und eine täuschend echt aussehende Spielzeugwaffe sicher.

Wie sich herausstellte, hatten Schüler einer neunten Klasse im Rahmen eines Schulprojektes zum Thema „Amoklauf“ in der Sporthalle in der Jahnstraße einen Amoklauf nachgestellt und das Geschehen mit einem Handy gefilmt. (nh/jun)

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Quelle: HNA

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