Neuer Verein wirbt für Schutz von alten Tierrassen

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Verein Arche-Region Frankenau: Sie gehören dem Vorstand des neuen Vereins an (von links): Die Beisitzer Rainer Lange und Thomas Tönges, Vorsitzender Thomas Scheerer, Beisitzer Ralf Finke, Kassiererin Sandra Uffelmann, Schriftführerin Sigrid Briel und 2. Vorsitzender Herbert Ruhwedel.

Frankenau. Der Erhalt alter Haustierrassen und der Kulturlandschaft rund um Frankenau, das sind Ziele des Vereins „Arche-Region Kellerwald, Frankenau und Umgehung“, der jetzt in Frankenau gegründet wurde.

Zusammen mit Stadt und Naturpark Kellerwald will sich der Verein dafür einsetzen, dass Frankenau offiziell als Arche-Region anerkannt wird.

Ob Heidschnucken oder Hinterländer Rinder, Rheinisch Deutsches Kaltblut oder Schwäbisch Hallisches Schwein, Vorwerkhühner oder Pommernente: Nirgendwo in Deutschland werden so viele vom Aussterben bedrohte Haustierrassen gehalten wie im Raum Frankenau. Das sagte Thomas Scheerer. Er ist der Vorsitzende des Vereins „Arche-Region Kellerwald, Frankenau und Umgehung“, der sich jetzt aus einer Arbeitsgemeinschaft heraus gegründet hat.

Die Förderung alter Haustierrassen und Kulturpflanzen sowie die Entwicklung der vielgestaltigen Kulturlandschaft sind Ziele des Verein. Zu den 25 Mitgliedern zählen neben Tierhaltern auch die Stadt Frankenau und der Naturpark Kellerwald. Sie wollen sich gemeinsam dafür einsetzen, dass Frankenau von der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Nutztierrassen offiziell als Arche-Region anerkannt wird. Es wäre nach der Flusslandschaft Elbe die zweite Arche-Region in Deutschland. (mab)

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Von Martina Biedenbach

Quelle: HNA

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