Schutz für Wildkatzen: Autofahrer sollen langsamer fahren

Großes Aufgebot für die scheue Wildkatze: (von links) Holger Weber von der Straßenmeisterei Bad Wildungen, Netzmanager Rainer Kuhl vom ASV, der Leiter des Ordnungsamtes Bad Wildungen Wilfried Blümer, der stellvertretende Leiter des Fachdienstes Verkehr beim Landkreis Frank Meiser, der Verkehrssachbearbeiter bei der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg Detlef Uckert, Netzwerkmanager Stephan Brühne vom ASV, Landrat Dr. Reinhard Kubat und der Frankenauer Bürgermeister Björn Brede. Foto: Battefeld

Frankenau. Wer auf der Landesstraße 3332 durch das Wesetal in Richtung Frebershausen fährt, dem werden dort ab sofort neue Schilder ins Auge fallen, die an die Vernunft der Autofahrer appellieren:

„Wildkatze – Freiwillig 50 km/h“ prangt dort in großen Lettern auf insgesamt vier großen Hinweisschildern, auf denen außerdem ein Exemplar der unter Naturschutz stehenden Nacht aktiven Katzen zu sehen ist.

Am Montag wurden die Schilder von Landrat Dr. Reinhard Kubat im Beisein von Vertretern des Amtes für Straßen- und Verkehrswesen Bad Arolsen, der Polizeidirektion, der Straßenmeisterei und des Ordnungsamtes Bad Wildungen, des Landkreises sowie dem Frankenauer Bürgermeister Björn Brede feierlich enthüllt.

Da eine Anordnung einer Geschwindigkeitsbeschränkung aufgrund der geltenden Vorschriften nicht in Betracht gekommen sei, sei als Kompromiss eine Hinweisbeschilderung auf die Wildkatze außerhalb der in der Straßenverkehrsordnung (STVO) enthaltenen Verkehrszeichen vereinbart worden, berichtete Landrat Drr. Kubat.

Der Frankenauer Bürgermeister Björn Brede hob die Bedeutung der Hinweisschilder hervor: „Wenn Natur und Verkehr sich treffen, ist es wichtig, dass man auch die Tierwelt beachtet“, meinte er.

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Quelle: HNA

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