Schweinegrippe fordert Todesopfer

Marburg. Die Schweinegrippe klingt offenbar bereits ab. Trotzdem hat sie nun in der Marburger Uniklinik ein erstes Todesopfer gefordert. Der ärztliche Direktor der Klinik, Professor Rainer Moosdorf, hat bestätigt, dass eine 52 Jahre alte Patientin an den Folgen der Erkrankung gestorben ist.

Gefährliches Virus

Wie Moosdorf im Gespräch erklärte, beweist der Todesfall die Gefährlichkeit der Schweinegrippe. Zwar sei die Zahl der Krankheitsfälle deutlich niedriger gewesen als befürchtet. Anders als die „normale“ Grippe habe das Schweinegrippe-Virus aber zum Teil zu sehr schweren Krankheitsverläufen geführt - und nicht nur bei Menschen, deren Gesundheit geschwächt gewesen sei.

Auch viele junge Menschen in kräftiger Verfassung seien betroffen gewesen. Es habe sich gezeigt, dass die Krankheitserreger vom Typ „H1N1“ die Lunge schwer schädigen können: „Was die Lunge betrifft, kann dieses Virus härter zuschlagen als andere!“ (jo)

Quelle: HNA

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