Marburg: Schwestern erheben schwere Vorwürfe wegen Folter und Satanskult

Marburg/Hinterland. Folter, Satanskult, schwarze Messen und sogar Morde: Daran wollen sich zwei Schwestern aus dem Hinterland erinnern. Vorgefallen sein soll das Ganze vor 40 Jahren in ihrem Elternhaus in einer Gemeinde im Hinterland.

Die Marburger Staatsanwaltschaft ist mit der Angelegenheit befasst. Staatsanwältin Kerstin Brinkmeier sagte, dass die Vorwürfe, die sich insbesondere gegen den eigenen Vater richteten, von den beiden Schwestern bei der Staatsanwaltschaft persönlich vorgetragen wurden. Sie geht allerdings davon aus, dass die Verfahren im Bereich des sexuellen Missbrauchs und der Satansmessen eingestellt werden, weil sie verjährt sind.

Dem Tötungsvorwurf werde aber nachgegangen, betonte Brinkmeier. Die Rede ist unter anderem von einem toten Kind und einem Erwachsenen, die die Schwestern gesehen haben wollen.

Mit der Angelegenheit befasst ist der Marburger Rechtsanwalt Hans-Berndt Ziegler, der eine der Frauen seit Jahren juristisch berät. In einem anderen Zusammenhang, so Ziegler, sei die Staatsanwaltschaft dann auf den sexuellen Missbrauch aufmerksam geworden und habe ermittelt.

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Quelle: HNA

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