Schwesternwohnheim in Frankenberg: Abriss wird diskutiert

Frankenberger Schwesternwohnheim: Das Gebäude gegenüber dem Frankenberger Krankenhaus aus Mitte der 1960er-Jahre könnte dem Neubau der Vitos-Klinik zum Opfer fallen. Diskussionen darüber gibt es bereits, eine Entscheidung ist aber noch nicht gefallen. Foto: mjx

Frankenberg. Wird das Schwesternwohnheim am Kreiskrankenhaus in Frankenberg abgerissen, um dort die neue Vitos-Klinik zu bauen? Die Idee dazu wird bei Vitos derzeit zumindest diskutiert.

Fakt ist: Der Klinikbetreiber Vitos wird in Frankenberg eine neue Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie bauen. Fakt ist auch, dass die 19 Millionen teure Einrichtung in der Forststraße errichtet werden soll, in unmittelbarer Nähe zum Kreiskrankenhaus.

Diese Entscheidungen sind lange gefallen. Unklar ist im Moment aber noch der genaue Standort für den Neubau: „Es gibt mehrere Varianten, wo die Klinik konkret gebaut werden soll“, sagte am Donnerstag Martina Caspari auf HNA-Anfrage. Sie ist die Öffentlichkeitsbeauftragte von Vitos.

Ursprünglich war angedacht, das neue Gebäude zwischen Forstamt und Schwesternwohnheim zu errichten, und zwar unterhalb des Wohnheims in den Berg und in den Wald hinein. Inzwischen wird aber noch eine weitere Variante diskutiert: Die Klinik könnte auch genau an den Standort des Schwesternwohnheims gebaut werden. „Das sind alles Varianten, die erörtert werden“, sagte die Vitos-Sprecherin. „Da ist aber noch nichts entschieden.“

„Wirtschaftlichste Variante“ 

Trotzdem wird der Bau der neuen Klinik am Standort des alten Schwesternwohnheims offenbar favorisiert: „Das ist die wohl wirtschaftlichste Variante“, sagte Caspari - „dort muss auch nicht so viel Berg und so viel Erde bewegt werden.“

Allerdings sei auch noch nicht geklärt, ob das Schwesternwohnheim komplett abgerissen werden müsse oder ob Teile des Gebäudes noch genutzt werden können - beispielsweise in Form eines Umbaus. „Es ist alles offen, es wird jede Variante diskutiert“, sagte die Vitos-Sprecherin.

(mjx)

Mehr zu dem Thema in der gedruckten Freitagausgabe der HNA-Frankenberger Allgemeine.

Quelle: HNA

Kommentare