Schwimmbadverein Rengershausen muss 25.000 Euro in Sanierung investieren

+
Handlungsbedarf: Im Rengershäuser Schwimmbad muss die Beckenfolie komplett erneuert werden. Im Bild der Vorstand mit: (von links) dem stellvertretenden Kassierer Claus Dieter Bergmoser, der stellvertretenden Schriftführerin Barbara Backhaus, dem Kassierer Ulrich Nadolny, dem Vorsitzenden Gerhard Mohnke und seiner Stellvertreterin Gabriele Dauber. Es fehlt die Schriftführerin Martina Nadolny.

Rengershausen. Der Schwimmbadverein Rengershausen investiert rund 25.000 Euro in die Erhaltung und Sanierung des Rengershäuser Freibades. „Nach 36 Jahren ist die Folie so undicht, dass sie komplett erneuert werden muss“, teilte Vorsitzender Gerhard Mohnke in der Jahreshauptversammlung mit.

Außerdem müssten die Filterkessel ausgetauscht werden. Geplant sei weiterhin, die Gehwegplatten auf der Terrasse zu begradigen.

Die anfallenden Kosten könnten mithilfe von Rücklagen aus Spenden, Einnahmen aus Veranstaltungen und der großen Los-Aktion (HNA berichtete) gestemmt werden. „Einnahmen und Ausgaben werden wohl pari-pari sein“, kündigte Kassenwart Ulrich Nadolny an.

„Mit den Reparaturen haben wir die Garantie, dass wir das Bad auch in den nächsten Jahren betreiben können“, sagte Vorsitzender Gerhard Mohnke, der wie die übrigen Vorstandsmitglieder für weitere drei Jahre im Amt bleibt. Das ergaben die Wahlen.

Mit 5115 Besuchern in der Badesaison 2012 seien 2040 mehr als im Vorjahr registriert worden. „Wir haben deutlich zugelegt“, freute sich Mohnke. Auch bei den Jugendlichen seien es 701 Besucher mehr gewesen als im vergangenen Jahr. Ein Wermutstropfen sei allerdings, dass weniger erwachsene Freibadfreunde das Schwimmbad genutzt hätten und auch die Nachfrage nach der Damen-Wassergymnastik stark nachgelassen habe. Erfreulich sei hingegen, dass 603 Kinder unter sieben Jahren im Freibad gewesen seien, von denen auch einige die Prüfung zum „Seepferdchen“ im Rengershäuser Schwimmbad abgelegt hätten.

Zur Zeit habe der Verein 99 Mitglieder. Leider seien die Arbeitseinsätze immer noch nicht zufriedenstellend, kritisierte Mohnke. „Es sind immer dieselben Leute, die helfen.“ Insbesondere würden dringend Frauen gesucht, die beim Putzen der sanitären Anlagen helfen könnten.

Respekt und Anerkennung zollte der Vorsitzende den Vereinsmitgliedern Ulrich Nadolny, Rüdiger Groß, Claus Dieter Bergmoser, Olaf Backhaus und Dietmar Müller, die im strömenden Regen den Ausbau der Filterkessel in Winterberg erledigt hätten.

Mehr lesen Sie in der gedruckten Dienstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Von Susanna Battefeld

Quelle: HNA

Kommentare