Schwimmer erfolgreich

Schwimmbären verabschieden Siebald

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Neuer und alter Vorstand der Battenberger Schwimmbären und ihrer Rehasport-Gruppe.

Battenberg - Seit ihrer Gründung führte Armin Siebald die Behindertensport-Gruppe der Schwimmbären im TSV Battenberg. Das Amt hat er jetzt niedergelegt.

Rückblick, Wahlen und ein Abschied haben die Jahreshauptversammlung der Battenberger Schwimmbären geprägt. Die Vorsitzende Kirstin Kerstein blickte zu Beginn der Sitzung auf die Höhepunkte des vergangenen Jahres: die DMS-Bezirksliga, die Vereinsmeisterschaft im Frühjahr und die Weihnachtsfeier der Aquajogging-Gruppe und der Wassergymnasten. Besonders erwähnte sie auch die Teilnahme am Fest „100 Jahre TSV Battenberg“. Kerstein dankte den drei Betreuerinnen, die das Trainingslager im August organisiert hatten.

Zum Abschluss ihrer Rede ging sie auf andere Veranstaltungen ein, an denen die Schwimmbären teilgenommen hatten. So erwähnte sie, dass die Schwimmer an 32 Wettkämpfen teilnahmen: Sie absolvierten insgesamt 658 Einzel- und 16 Staffelstarts. Die Aktiven brachten 119-mal Gold, 111-mal Silber und 84-mal Bronze nach Hause. Kerstein lobte alle Einsätze und hob die erfolgreichsten Schwimmer hervor. Sie erwähnte auch, dass die Schwimmbären mit 275 Mitgliedern die größte Sparte im TSV Battenberg ausmachen.

Bei den Neuwahlen bleib alles beim Alten: Die Reddighäuserin Kirstin Kerstein bleibt Vorsitzende, Marianne Naumann aus Birkenbringhausen ihre Stellvertreterin. Die Battenbergerin Annette Schmidt verwaltet weiterhin die Kasse. Vierte Frau im Vorstand ist Ursula Werner aus Battenberg, die als Schriftführerin tätig bleibt. Als Beisitzer wurde der Battenberger Hans Röhse im Amt bestätigt.

Vom wiedergewählten Vorstand wurden im Anschluss treue Vereinsmitglieder geehrt: Kerstein überreichte Gerlinde Ruppel und Edeltraud Schneider eine Urkunde für zehnjährige Vereinszugehörigkeit. Ihre Stellvertreterin Marianne Naumann steckte ihnen die TSV-Nadel an. Einige nicht anwesende Mitglieder sollen ihre Ehrung später erhalten.

Siebald blickt zurück

Auch einen Abschied begingen die Battenberger Schwimmer - schweren Herzens: Armin Siebald hielt einen emotionalen Rückblick auf die vergangenen 27 Jahre seiner Tätigkeit als Vorsitzender der Behindertensportgruppe der Schwimmer. Er dankte allen, die ihn auf seinem Weg begleitet und unterstützt hatten. Besonders hob er seine Frau Gudrun hervor.

Ende 1985 wurde auf Initiative von Armin Siebald der Behindertensport im Battenberger Schwimmbad zunächst nur mit blinden Mitgliedern ins Leben gerufen. Nach zehn Jahren kamen weitere Gruppen hinzu, die Übungsstunden wurden unter fachliche Aufsicht gestellt. Im Jahr 2008 erhielt der Behindertensport einen neuen Namen und nennt sich seither „Rehasport-Gruppe“. Siebald sprach von einer gleichbleibend harmonischen Gemeinschaft und erinnerte an viele Wettbewerbe, an denen er und seine Vereinskameraden mit großem Erfolg teilgenommen hatten.

Er berichtete zudem, dass der Zulauf in den vergangenen Jahren so stark gewesen sei, dass eine zweite Gruppe eröffnet wurde. Uli Stankowitz wurde als zweiter Leiter gewonnen und legte in Frankfurt die Prüfung ab. Bei den Neuwahlen innerhalb der Rehasport-Gruppe wurde ihm das Vertrauen ausgesprochen und er als Vorsitzender bestätigt. Seine Frau Waltraud übernimmt die schriftlichen Arbeiten und Edith Schulze führt die Kasse.(r)

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