Frankenberger Tor

In sechs Wochen soll Fläche plan sein

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Bauarbeiten auf dem Balzer-Raiffeisen-Areal – im Lichterschein.

Frankenberg - Sören Ollesch ist optimistisch: "Alles im Zeitplan", sagt der Projektmanager des niederländischen Investors Ten Brinke. Ollesch überwacht den Abbruch der Gebäude auf dem Balzer-Raiffeisen-Areal. 2014 soll dort das "Frankenberger Tor" eröffnen.

Vor knapp anderthalb Monaten hat die von Ten Brinke beauftragte Fachfirma aus Baunatal mit dem Abbruch des alten Kornhauses, der Wohn- und Geschäftshäuser im Kreuzungsbereich der Röddenauer und der Siegener Straße begonnen. Und das Ende des „Rückbaus“ ist in Sicht. Nur noch das Eckhaus steht, in dem zuletzt eine Versicherungsagentur ansässig war. Das alte Balzer-Gebäude ist in der vergangenen Woche abgerissen worden – zumindest weitgehend. Allein eine Außenwand zur Röddenauer Straße ist geblieben. Den Rest des mehrgeschossigen Gebäudes haben die Bagger am Mittwoch und in der Nacht zu Donnerstag eingerissen.

16000 Quadratmeter groß

„Es wurde in Abstimmung mit der Stadt Frankenberg nachts gearbeitet, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten“, erläutert Projektmanager Ollesch. Da das Gebäude dicht am Fußgängerweg steht, sollte durch den Abriss in der Nacht jede Gefährdung für Verkehrsteilnehmer ausgeschlossen werden. „So waren der Staub und die herunterfallenden Trümmer kein Problem.“

Am anderen Ende des Areals, dessen enorme Größe erst allmählich zu überblicken ist, haben die Arbeiter den nächsten Arbeitsschritt eingeleitet. Bereits beim Abbruch der Gebäude wurden die Steine, Betonbrocken, Stahlträger und Holzbalken sauber voneinander getrennt. Bagger befühlen nun eine mobile Brechanlage. „Das gesamte mineralische Material wird als Unterbau für das Einkaufszentrum eingearbeitet.“ In sechs Wochen soll das Bauunternehmen aus Baunatal eine plane Fläche hergestellt haben.

Insgesamt 16000 Quadratmeter groß ist das Areal. Dann beginnen die Gründungsarbeiten für das neue Einkaufszentrum mit knapp 8800 Quadratmetern Verkaufsfläche. Der Neubau dauert voraussichtlich 14 Monate. Insgesamt investiert der niederländische Investor Ten Brinke rund 30 Millionen Euro in Frankenberg. Ankermieter im „Frankenberger Tor“ wird der Herkules Verbrauchermarkt.

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