Seit 25 Jahren bietet Lebenshilfewerk frühe Hilfen für Kinder mit Behinderung

Tagung im Kinderzentrum Frankenberg: Katja Dallmann (links) vom Autismus-Therapie- und Beratungszentrum Kassel und Horst Wischek (rechts) vom Elternverein Regionalverbund Autismus Nordhessen beschrieben bei einer Tagung im Kinderzentrum neue Angebote im Bereich Autismus, die vom Lebenshilfewerk Waldeck-Frankenberg (LHW) unterstützt werden. In der Bildmitte LHW-Leiter Dr. Wolfgang Werner und die Leiterin des Kinderzentrums, Brigitte Müller. Foto: Biedenbach

Frankenberg. Je früher Kinder mit einer Behinderung gefördert werden, je größer ist die Chance, dass sie ein möglichst selbstständiges Leben führen können und damit auch mehr Lebensqualität haben.

Das sagt Brigitte Müller, Leiterin der pädagogischen Frühförderung des Lebenshilfewerkes Waldeck-Frankenberg (LHW). Seit 25 Jahren betreibt das LHW ein solches Zentrum in Frankenberg. 

Die Erfolge sehe man zum Beispiel in den Lebenshilfewerkstätten, sagte der LHW-Leiter Dr. Wolfgang Werner. Die jüngeren Mitarbeiter mit Behinderung seien wesentliche selbständiger als die Älteren, die in ihrer Kindheit kaum oder keine professionelle Förderung erhielten.

Zusammen mit den Kinderärzten Dr. Enders und Stahl gründete das LHW 1988 das Frühförderzentrum. Zunächst gab es Räume in der Hainstraße 51. 2001 zog die Einrichtung in den ebenerdigen, barrierefreien Neubau in der Friedrich-Trost-Straße ein – wegen der Unterstützung durch die Unternehmersgattin auch Martha-Viessmann-Haus genannt.

Hauptgrund für die Gründung des Frühförderzentrums war, die Angebote für behinderte und von Behinderung bedrohte Kinder zu bündeln. Ob Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie oder Beratung – all dies bieten Mitarbeiter der Lebenshilfe im Kinderzentrum an. Hinzu kommt die Zusammenarbeit mit fünf psychologischen Kooperationspraxen sowie Kinderärzten und Hausärzten im Altkreis Frankenberg. Bei interdisziplinären Beratungen können verschiedene Blickwinkeln in die Förderung der Kinder einbezogen werden.

Mehr lesen Sie in der gedruckten Donnerstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Von Martina Biedenbach

Quelle: HNA

Kommentare