Kartoffelfest bei Reddighausen

Selbst gesetzt - selbst geerntet

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Die größte Gaudi für die kleinen Reddighäuser war das Schlepperfahren – Kurt Siebott bot freundlich Platz an.

Hatzfeld-Reddighausen - Ernte auf einem Acker oberhalb von Reddighausen: Nicht Maschinen ruften Kartoffel aus dem Boden, sondern Kinderhände - ein Riesenspaß.

Kurt Siebotts alter Schlepper tuckert gemächlich über den Acker. Er zieht eine Fahne aus Staub und Sand hinter sich her - und die ist erfüllt von den aufgeregten Rufen des Reddighäuser Nachwuchses. Im Mai hatten die Kleinen fünf Reihen Kartoffeln auf den Acker von Norbert Kramer gesetzt - jetzt ist Erntezeit.

Es ist das erste Kartoffelfest, dass von der Aktion „Wir für Reddighausen“ veranstaltet wird. Mütter haben Kuchen und Salate mitgebracht - Väter Cola, Fanta und Bier. „Es ist wichtig, dass die Reddighäuser Familien wieder mehr zusammen machen“, lobt Kramer die Aktion. Deshalb habe er guten Gewissens ein Stück seines Landes bereitgestellt und sich daran gemacht, Feuer zu bereiten. Nach dem Ernten sollen die Kartoffel schließlich auch gemeinschaftlich gegessen werden. Was übrig bleibt, dürfen die fleißigen Erntehelfer mit nach Hause nehmen.

Ortsvorsteher Marcus Bettelhäuser will künftig mehr derartige Aktionen veranstalten. Er nennt etwa den Waldspaziergang am vorausgegangenen Wochenende. Für den Winter sei eine Eisbahn oder ein lebendiger Adventskalender in Planung. Auch für Senioren gäbe es bereits erste Ideen.

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