Entscheidung in Stadtverordnetenversammlung

Seniorenheim in Frankenau: Lebenshilfe bekommt Zuschlag

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Die Entscheidung ist gefallen: Das Lenbenshilfewerk kann in Frankenau am Standort der abgebrannten Helgelandhalle (im Vordergrund des Bildes) eine neues Seniorenheim bauen. Auf dem Areal steht bereits ein neues Wohngruppenhaus des gleichen Bauträgers.

Frankenau. Die Entscheidung ist gefallen: Das neue Seniorenzentrum  in Frankenau wird auf dem Areal der ehemaligen Helgelandhalle gebaut. Die  Trägerschaft übernimmt das Lebenshilfewerk.

In der Stadtverordnetenversammlung am Mittwochabend in Dainrode  stimmten zehn Parlamentarier für das Lebenshilfe-Projekt, fünf favorisierten die Pläne des DRK, das ein vergleichbares Bauvorhaben in der Frebershäuser Straße ins Auge gefasst hatte.

Peter Hecker  von der SPD-Fraktion hatte vor der Entscheidung darüber, welcher Bewerber den Zuschlag bekommen solle, den Raum freiwillig verlassen um einem möglichen Vorwurf der Befangenheit vorzubeugen. Der Betriebswirt hat eine Stabsstelle beim Lebenshilfewerk inne.

Die Befürworter des Lebenshilfe-Projekts begründeten ihre Entscheidung in erster Linie mit den günstigeren Vorbedingungen am geplanten Standort: „Ich stimme für die Lebenshilfe, weil dort schon Baurecht besteht“, sagte Harald Koch  von der SPD-Fraktion und betonte gleichzeitig, seine Entscheidung beruhe nicht auf pflegerischen Grundsätzen des einen oder anderen Trägers.

VonSusanna Battefeld

Quelle: HNA

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