Seniorenheim Frankenau: Lebenshilfe-Chef freut sich über das Vertrauen

So soll es einmal aussehen: Das Seniorenheim der Lebenshilfe in Frankenau. Repro: Kleine + Potthoff Architekten BDA

Frankenau. Dr. Wolfgang Werner war die gute Laune anzumerken. „Ich bin glücklich und froh darüber, dass uns die Stadtverordneten in Frankenau weiter das Vertrauen schenken, damit wir dort unser Projekt für ältere Menschen komplettieren können", sagte der Vorsitzende des Lebenshilfe-Werks am Donnerstag auf Anfrage der HNA.

Nach der positiven Entscheidung zugunsten seiner Einrichtung (HNA berichtete) wolle er nun zügig weitere Gespräche mit der Stadt Frankenau führen, damit das Seniorenheim auf dem Areal der ehemaligen Helgelandhalle schnell umgesetzt werden könne.

Werner geht davon aus, dass der Kreis den Bau positiv begleiten und sich trotz seiner kürzlichen Ablehnung in Sachen Fördermittel dennoch beim Land für Zuschüsse stark machen werde. „Das Seniorenheim wird eine Einrichtung mit 36 Plätzen für Menschen mit und ohne Behinderungen. Es ist ein Modellprojekt und daher förderfähig“, sagt Werner.

Mit den Arbeiten am 3,2 Millionen teuren Seniorenheim soll schon nächstes Jahr begonnen werden. Es ist für ältere Menschen mit und ohne Behinderungen gedacht. Auf drei Etagen sollen mehrere Zimmer mit Wohn- und Essbereichen sowie Küchen und Wäscheräumen entstehen. Den Alltag sollen die Bewohner in Gruppen zusammen bewältigen. Es sollen auch Begegnungs- und Therapieräume geschaffen werden.

Das Seniorenheim wäre damit der dritte Komplex der Lebenshilfe auf dem Areal an der Schulstraße. Entstanden ist dort bereits eine Wohneinrichtung für fünf Senioren mit Behinderungen. Zudem soll das daneben stehende alte Schulhaus zu einer Tagespflegeeinrichtung mit 18 Plätzen umgebaut werden.

Von Philipp Daum

Quelle: HNA

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