DRK informiert bei Kreisversammlung über Projekte

"Seniorenheim wird in Frankenberg gebraucht"

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Frankenberg - Betreutes Wohnen in Allendorf, ein Seniorenheim in Frankenberg und ein Mutter-Kind-Heim in Bromskirchen – beim DRK sollen in den nächsten Jahren Projekte für mehrere Generationen umgesetzt werden.

Weit fortgeschritten sind die Arbeiten am Wohn-, Betreuungs- und Beratungszentrum im Steinweg in Gemünden. Christian Peter ist zuversichtlich, dass bis März oder April alle Räume vermietet werden können – und dann auch genutzt werden. Von den Interessenten habe es positive Rückmeldungen gegeben. Im Erdgeschoss befindet sich künftig ein Beratungszentrum des DRK – unter anderem mit Schuldnerberatung.

Peter kündigte zudem an, sich mit dem Neubau am Nahwärmekonzept der Stadt Gemünden beteiligen zu wollen.

Optimistisch ist der Geschäftsführer auch, was die Pläne für ein Seniorenheim mit 60 Plätzen in Frankenberg betrifft. Dieses soll im Teichgelände bei der Bottendorfer Straße/Hainstraße und den Beachvolleyball-Plätzen entstehen. „Ich bin fest davon überzeugt, dass ein Seniorenheim dieser Größe in Frankenberg gebraucht wird“, spielte Peter unter anderem auf den demographischen Wandel und die älter werdende Gesellschaft an. Zusätzlich zum Seniorenheim soll auch eine Altentagesstätte errichtet werden.

„Wir sind bei der Grundstücksthematik in Gesprächen mit der Stadt“, erklärte Peter. Er gehe davon aus, dass die Planungen und Verhandlungen 2015 abgeschlossen werden und 2016 der Startschuss für den Bau fällt. Allerdings sei die Fläche von der Bebaubarkeit anspruchsvoll, unter anderem weil dort früher Fischteiche waren. Bürgermeister Rüdiger Heß gab indes grünes Licht: „Ich würde mich freuen, wenn wir in Bälde auch ein Seniorenheim des DRK in Frankenberg haben.“ Kreisvorsitzender Rolf Bluttner betonte, dass das DRK bereits in den Startlöchern stehe.

Das gilt auch für die Anlage für betreutes Wohnen im Hermann-Löns-Weg in Allendorf. Ähnlich wie in Frankenberg laufen noch Gespräche mit der Gemeinde, Baubeginn ist für das Jahr 2016 angestrebt.

Auf einem guten Weg befindet sich die Umsetzung des Mutter-Kind-Heims in Bromskirchen. Das DRK hat die alte Schule in der Fortstraße von der Gemeinde erworben. Nun stehe die Konzeptionsüberarbeitung an, bevor dieses dann möglicherweise auch 2016 realisiert wird.

Im Rahmen der Kreisversammlung haben die Mitglieder dementsprechend den Haushalt für das Jahr 2015 verabschiedet. Geplant sind Investitionen in den einzelnen Einrichtungen in Höhe von fast zwei Millionen Euro – weniger als in den Vorjahren. Mit rund 14,5 Millionen Euro im Verwaltungshaushalt ergibt sich ein Gesamtvolumen von etwas mehr als 16,5 Millionen Euro. Für das Geschäftsjahr 2013 verkündete Schatzmeister Rainer Opper nach Bedienung der Rücklagen einen Bilanzgewinn in Höhe von 61.000 Euro. (tt)

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